Die politischen Schwerpunkte unseres Bundestagsabgeordneten

Veröffentlicht am 27.12.2008 in Regionalpolitik

Der stellvertretende Bezirksvorsitzende der niederbayerischen SPD, Harald Unfried, kandidiert wie schon im Jahre 2005 erneut für den Deutschen Bundestag. Der gebürtige Landshuter konnte sich auf dem aussichtsreichen Listenplatz 21 der SPD-Landesliste behaupten und machte damit einen grossen Sprung nach vorne. Harald Unfried ist 44 Jahre alt, lebt in Landshut und arbeitet in München bei der Deutschen Rentenversicherung Bayern-Süd als Prüfer in Rentenangelegenheiten. Er ist ein profunder Kenner des Sozialrechts. Der Kandidat will im Parlament vorwiegend auf wirtschafts- und sozialpolitischem Gebiet arbeiten, mit einer klaren Schwerpunktsetzung auf die Fragen der Alterssicherung und der demographischen Entwicklung. Sein politischer Werdegang entspricht dem eines Großteils seiner Generation. So wurde er politisch geprägt in den 80er Jahren während der Hochzeit der sog. Neuen Sozialen Bewegungen, also vor allem der Friedensbewegung und der Anti-AKW-Bewegung. Über die Jungsozialisten, der SPD-Jugendorganisation, stiess er zur SPD. Im Mai 1982, also noch in der Endphase der sozialliberalen Koalition unter Kanzler Helmut Schmidt trat er der SPD formell bei. In der SPD hat er auf allen Ebenen gearbeitet – vom Ortsverein bis hin zum Landesvorstand der Bayern-SPD, dem er auch heute noch angehört. Von 1995 bis 1999 war er Landesvorsitzender der bayerischen JUSOS.

Als entscheidende Herausforderung der gegenwärtigen Politik erkennt er neben der längst überfälligen Zähmung eines außer Rand und Band geratenen Finanzkapitalismus die wachsende soziale Kluft zwischen Arm und Reich. Bei wieviel Ungleichheit hört der soziale Frieden auf? Das ist eine Frage, die nach Auffassung des SPD-Kandidaten besser nicht ausgetestet werden sollte. Denn die soziale Spaltung laufe allen Gerechtigkeitsvorstellungen zuwider und gefährde in letzter Konsequenz den Zusammenhalt der Gesellschaft und die Demokratie. Deshalb setzt er auf gleiche Bildungschancen unabhängig von der sozialen Herkunft, auf gerechte Löhne und auf eine international abgestimmte Steuerpolitik, die auch die grossen Konzerngewinne und Vermögenseinkünfte wieder angemessen an der Finanzierung des Gemeinwesens beteiligt.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.