Die Menschen in den ländlichen Regionen nicht vergessen

Veröffentlicht am 26.02.2010 in Verkehr

SPD: Bahn-Infrastruktur der Oberpfalz verbessern

Nach jetzt bekannt gewordenen Aussagen der Deutschen Bahn haben die großen Verkehrsstationen wie Ingolstadt, Rosenheim, Augsburg sowie die S-Bahn-Systeme München und Nürnberg in den nächsten Jahren Vorrang bei der Weiterentwicklung der Verkehrsstationen in Bayern.
In einem Brief an die DB Station & Service AG macht der Sprecher der Oberpfälzer SPD-Landtagsabgeordneten, MdL Reinhold Strobl die Verantwortlichen darauf aufmerksam, dass die Menschen gerade im ländlichen Bereich eine Verbesserung der Bahninfrastruktur brauchen und gegenüber den Aus- und Umbauplänen der großen Verkehrsstationen nicht benachteiligt werden dürften.

Natürlich habe die Weiterentwicklung der Großraumstädte im Hinblick auf Infrastruktur, Verkehr und Technologie ihre Notwendigkeit und Berechtigung, so Strobl. Darüber hinaus dürften aber die Menschen in den ländlichen Gebieten und ihre Bedürfnisse nicht vergessen werden.

Die Bahn-Infrastruktur der Oberpfalz liegt in vielen Bereichen im Argen“, so der Abgeordnete. „Da ist vor allem der Ausbau und die Elektrifizierung der lebenswichtigen Hauptverkehrsstrecken in der Oberpfalz, aber auch die strukturellen Verbesserungen an Bahnhöfen und den Zügen selbst. Hier hinken wir nach wie vor weit hinter den heutigen praktischen Erfordernissen nach. Das wirkt sich als gravierender Standortnachteil aus.“

Eine Verbesserung der Schienenverkehrsstruktur und eine vernünftige Anbindung der ländlichen Gebiete an die überregionalen Bahnnetze sei ebenso notwendig, wie der Ausbau und die Renovierung der Bahnhöfe und Bahnhofsanlagen. Strobl appelliere eingehend an die Verantwortlichen, sich auch für die Menschen außerhalb der großen Ballungszentren einzusetzen.

 

Homepage SPD Bezirk Oberpfalz

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.