MdL Linus Förster sang bei der Mahnwache in Niederaichbach
MdL Linus Förster sang bei der Mahnwache in Niederaichbach
Vier Wochen nach dem schrecklichen Unfall in Fukushima gedachten die Teilnehmer der Mahnwache in einem Schweigemarsch der vielen Opfer in Japan, die durch die Natur- und atomare Katastrophe noch heute leiden.
Ganz im Zeichen des Moratoriums standen dann die Beiträge bei der Mahnwache. Die „Seemannsbräute“ hatten ihre Botschaft in ein musikalisches Gedicht verpackt. Und auch die Gruppe „Los Globos“ hatte einen Lied im Gepäck, der die Machenschaften der Energiekonzerne anprangerte.
Die SPD hatte am Montag mit dem Landtagsabgeordneten Dr. Linus Förster ebenfalls einen Musiker anstelle eines Redners eingeladen. Dr. Linus Förster, der Mitglied in zwei Bands ist, hatte extra für die Mahnwache in Niederaichbach einen Song getextet, den er sozusagen als Premiere präsentierte. „Tschernobyl – das letzte Signal vor dem Overkill“ entstand 1986 nach der Atomkatastrophe. Diese Zeilen hatte er mit einer aktuellen Botschaft zu Fukushima ergänzt und neu gemixt.
Die Verantwortlichen haben weder aus Harrisburg oder aus Tschernobyl gelernt. Und es ist fraglich, ob aus Fukushima die richtigen Lehren gezogen werden.
„Sonne, Wind und Wasser liefern Energie im Überfluss – und sie einzuschalten ist alles, was man machen muss“ – so heißt es im Text.
Auch über den Atommüll sang Linus, dessen Halbwertszeit länger dauert, als die menschliche Ewigkeit.
Die Teilnehmer der Mahnwache stimmten am Ende des Lieds in den Refrain „Schalt ab“ ein.
Homepage SPD Landkreis Landshut
Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.
- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.
Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.
Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.
Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.
Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!
Vortrag 1: Langquaid Vortrag 2: Geiselhöring Vortrag 3: Rottenburg Vortrag 4: Straubing Vortrag 5: Aufhausen --------------------------------- Dröscher- Preis 2011 - "SPD erneuert sich" AK- Labertal erringt Platz 3 beim Bundesparteitag in Berlin Unterstützervideo I Unterstützervideo II Unterstützervideo III Unterstützervideo IV >Unser Wettbewerbsbeitrag: Wider das Vergessen - Zivilcourage heute Bilderimpressionen vom Stand der Labertaler SPD
Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.