Die Bahn muss preiswerter werden

Veröffentlicht am 25.09.2012 in Verkehr

Große Mehrheit in Europa für mehr Wettbewerb und günstigere Ticketpreise auf der Schiene

Am Montag, 24. September 2012, veröffentlichte die Europäische Kommission eine Studie über die Meinung der Bevölkerung zur Wettbewerbssteigerung auf der Schiene. Fazit: 75% der Deutschen wünschen sich mehr Wettbewerb, um die Ticketpreise zu senken und die Qualität der Bahn zu verbessern.
"Die Studie zeigt, dass besonders in Deutschland die hohen Ticketpreise viele Reisende davon abhalten, auf die Bahn umzusteigen", kommentiert Ismail Ertug, SPD Europaabgeordneter und Verkehrsexperte das Umfrageergebnis. "Es kann und darf nicht sein, dass sich große Bevölkerungsteile den umweltfreundlichsten Verkehrsträger nicht leisten können", moniert der Sozialdemokrat die heutigen Zustände.

"Die Studie zeigt auf, dass nur 46% der Europäer und sogar nur 45% der Deutschen mit der Bahn zufrieden sind. Der Wettbewerb zwischen verschiedenen Betreibern könnte auch den Service auf der Schiene verbessern", kritisiert der Verkehrsexperte die aktuelle Situation. "Viele Befragte wünschten sich zum Beispiel, dass Tickets leichter übers Internet, über Smartphones und auch an Bord erworben werden können - gerade in diesem Bereich hinkt Deutschland deutlich hinterher", nennt Ertug einen Nachbesserungswunsch, der aus der Studie hervorgeht.

Im Juli hatten Rat und Parlament die Reform des ersten Eisenbahnpakets beschlossen, welche durch stärkere Regulierungsbehörden und weitsichtigere Finanzplanung bei der Schieneninfrastruktur den Wettbewerb begünstigen soll. Die Umsetzung in den Mitgliedstaaten beginnt ab Oktober dieses Jahres.

 

Homepage SPD Bezirk Oberpfalz

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.