Der Protest geht weiter

Veröffentlicht am 26.10.2010 in Umwelt

SPD Dingolfing-Landau und Landshut bei Mahnwache am Kernkraftwerk Isar 1

Seit Ende August beteiligen sich zahlreiche Bürgerinnen und Bürger aus verschiedenen Verbänden und Parteien aus ganz Niederbayern und dem angrenzenden Oberbayern an der Mahnwache am Kernkraftwerk Isar 1
(KKI 1). Auch beim der letzten Mahnwache am vergangenen Montag trafen sich mehr als 300 Menschen beim Rathaus in Niederaichbach um gemeinsam vor das KKI 1 zu ziehen und dort friedlich zu demonstrieren.

Nachdem letzten Montag der bayerische SPD-Landesvorsitzende Florian Pronold eine kurze Ansprache hielt, war diesmal der gerade wiedergewählte Landesvorsitzende der Grünen in Bayern, Dieter Janecek, an der Reihe.
Auch eine große Abordnung der SPD aus Landshut und Dingolfing-Landau mit der SPD-Stadtverbandsvorsitzenden Anja König aus Landshut und dem SPD-Kreisvorsitzenden Dr. Bernd Vilsmeier aus Dingolfing-Landau beteiligte sich an der Mahnwache vor dem Kernkraftwerk.

Die Teilnehmer der Mahnwache wollen auf die Wichtigkeit des Ausstiegs aus der Atomkraft hinweisen, vor allem, weil Isar I als eines der ältesten Atommeiler in Deutschland mit das größte Riskiopotential aufweist. Während der Atomausstieg im Konsens mit den Energiekonzernen von der damaligen Rot-Grünen Bundesregierung ausgehandelt wurde, wird dieser einfach von Schwarz-Gelb vom Tisch gewischt, aber gleichzeitig besteht Schwarz-Gelb mit Kanzlerin Merkel und CSU-Chef Seehofer bei „Stuttgart 21“ darauf, dass bestehende Verträge einzuhalten sind, im Zweifel auch gegen die Bürger. Diese Ungleichbehandlung darf man sich nicht gefallen lassen.

Schwarz-gelb wird sich noch über das Durchhaltevermögen Atomkraftgegner wundern, so die Teilnehmer der Mahnwache. Es sei sehr wichtig der Regierung zu zeigen, dass die Förderung einer kleinen Atomlobby nicht auf Kosten der Bürgerinnen und Bürger gemacht werden könne. Es wird immer mit dem Argument gearbeitet, dass 30.000 ArbeitnehmerInnen ihren Arbeitsplatz verlieren würden. Dabei wird gänzlich verschwiegen, dass durch einen weiteren Ausbaue der erneuerbaren Energien, denen die Zukunft gehört, jährlich 30.000 Arbeitsplätze zusätzlich zu den bereits entstandenen zigtau-senden geschaffen werden können. Diese Rechnung mit Arbeitsplatzverlust geht nicht auf.

Bildunterschrift:
Die SPD-Stadtverbandsvorsitzende Anja König (2.v.re.) aus Landshut, der SPD-Kreisvorsitzende Dr. Bernd Vilsmeier (3.v.re.) und sein Stellvertreter Daniel Lang (re.) aus Dingolfing-Landau beteiligten sich zusammen mit mehr als 300 Bürge-rinnen und Bürger bei der Mahnwache am Kernkraftwerk
Isar 1 in Ohu.

 

Homepage SPD Landkreis Landshut

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.