
SPD will Schlossklinik mit neuen Angeboten fit für die Zukunft machen

SPD will Schlossklinik mit neuen Angeboten fit für die Zukunft machen
„In unserem Haus gibt es bereits jetzt eine ausgezeichnete Physiotherapie, ein Bewegungsbad und ein reizvolles Ambiente.“ Dies machte Chefarzt Dr. Klaus Timmer klar, als sich die Mitglieder der SPD-Kreistagsfraktion in der Schlossklinik Rottenburg vor Ort über die geplante Erweiterung informierten. Es müsse nicht sein, dass Patienten in Einrichtungen anderer Regionen abwanderten, wenn man durch Synergie-Effekte auch in Rottenburg eine Anschlussheilbehandlung etablieren könne. Die SPD Kreistagsfraktion ist für eine schnelle Umsetzung der bereits weit gediehenen Pläne.
Ausgangslage sei, dass der Standort Rottenburg nachhaltig ausgebaut werden müsse, um eine medizinische Grundversorgung im Norden des Landkreises anbieten zu können, erläuterte Vorstandsvorsitzende Marlies Flieser-Hartl eingangs. Mit dem Standbein der Geriatrie habe man bereits vor rund 15 Jahren die Weichen richtig gestellt und sich im Bereich der Altersheilkunde über die Landkreisgrenzen hinweg einen Namen gemacht. Das Schwesternwohnheim neben dem ehemaligen Wasserschloss werde nicht mehr genutzt und auf diesem Areal soll eine Einrichtung entstehen, die eine Anschlussheilbehandlung für orthopädische Patienten ermöglicht.
Das zum Kommunalunternehmen gehörende Vilsbiburger Krankenhaus habe einen Schwerpunkt im Bereich der Orthopädie. Viele Patienten, die derzeit im Raum Landshut – Mallersdorf – Vilsbiburg im Bereich der Hüft- und Knie-Endoprothetik operiert würden, müssten sich im Anschluss einer Reha außerhalb der Region Landshut unterziehen. Mit der Schaffung eines eigenen Rehazentrums in Niederhatzkofen könne man eine wohnortnahe Weiterbehandlung der Patienten anbieten und so die vorhandenen Strukturen nutzen.
Fraktionsvorsitzende Ruth Müller stellte fest, dass eine solche Einrichtung auch positive wirtschaftliche Auswirkungen auf die Region habe: Rund 20 Arbeitsplätze entstünden zusätzlich und dem Landkreis bleibe ein Umsatz von rund einer Million Euro erhalten. Wichtig sei aber auch, das kulturelle Angebot in der Region zu erweitern, um den Rehagästen den Aufenthalt kurzweilig zu gestalten, so Müller. Hier könnten sich die umliegenden Gemeinden sicherlich auch gut einbringen und mit Sehenswürdigkeiten Besucher aus der Reha-Einrichtung anziehen. Bei der Vorstellung der Baupläne regte Pfeffenhausens Kreisrat Arno Wolf an, das komplette Gebäude zu unterkellern, um ausreichend Lagerkapazitäten zu haben. Das neue Gebäude soll für rund 30 Patienten Platz bieten und mit einem Verbindungsgang direkt an die Schlossklinik angebunden werden.
Stellvertretende Landrätin Christel Engelhard sprach den zeitlichen Ablauf der Erweiterung an: Wenn 2009 die Planung abgeschlossen werde, könne man wohl im Frühjahr 2010 den Spatenstich durchführen, zeigte sich Marlies Flieser-Hartl zuversichtlich. Von der reizvollen Außenanlage zeigte sich Neufahrns Bürgermeister anschließend beeindruckt: „Hier kann man sich gut vorstellen, wieder fit für den Alltag zu werden“ so Bernd Zauner.
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Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.
- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.
Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.
Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.
Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.
Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!
Vortrag 1: Langquaid Vortrag 2: Geiselhöring Vortrag 3: Rottenburg Vortrag 4: Straubing Vortrag 5: Aufhausen --------------------------------- Dröscher- Preis 2011 - "SPD erneuert sich" AK- Labertal erringt Platz 3 beim Bundesparteitag in Berlin Unterstützervideo I Unterstützervideo II Unterstützervideo III Unterstützervideo IV >Unser Wettbewerbsbeitrag: Wider das Vergessen - Zivilcourage heute Bilderimpressionen vom Stand der Labertaler SPD
Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.