„Das Rentenpaket stärkt vor allem Frauen – und das ist längst überfällig“

Veröffentlicht am 05.12.2025 in Soziales

Ruth Müller, MdL und Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas

Mit dem heute im Bundestag beschlossenen Rentenpaket sieht die niederbayerische SPD-Landtagsabgeordnete Ruth Müller einen wichtigen Schritt hin zu mehr Gerechtigkeit für Frauen.

„Frauen erhalten im Schnitt deutlich niedrigere Renten als Männer – in Niederbayern oft sogar noch weniger als im Bundesdurchschnitt. Viele haben über Jahrzehnte gearbeitet, Familien gemanagt, Angehörige gepflegt und trotzdem droht ihnen im Alter Armut. Das darf nicht sein“, so Müller.

Die Verlängerung der Haltelinie beim Rentenniveau bis 2031 sei daher besonders für Frauen entscheidend. „Wer ohnehin weniger verdient und seltener in Vollzeit arbeiten kann, ist auf eine stabile gesetzliche Rente angewiesen. Das Rentenpaket schafft hier Sicherheit und sorgt dafür, dass die Lebensleistung von Frauen nicht weiter entwertet wird.“

Müller hebt zudem hervor, dass die Gleichstellung der Erziehungszeiten ein zentraler Fortschritt sei: „Kindererziehung darf kein Armutsrisiko sein – und sie darf nicht davon abhängen, wann ein Kind geboren wurde. Die jetzt beschlossene Gleichbehandlung ist ein wichtiger frauenpolitischer Erfolg.“

Auch die Stärkung der Betriebsrenten und die neuen Möglichkeiten der Aktivrente seien für viele Frauen relevant, gerade für Beschäftigte mit kleineren und mittleren Einkommen.

Besonders würdigt Müller die Rolle der Bundesarbeitsministerin: „Mein Dank gilt Bärbel Bas, die in den vergangenen Wochen hart dafür gekämpft hat, dass Frauen und ihre Lebensleistungen im Rentenpaket wirklich besser abgesichert werden. Ohne diesen klaren Einsatz wäre das Ergebnis nicht so stark ausgefallen.“

„Frauen müssen ihre eigene Zukunft mit einer guten und verlässlichen Rente absichern können. Das Rentenpaket setzt genau da an. Als langjährige frauenpolitische Sprecherin weiß ich, wie dringend diese Reformen notwendig waren“, sagt Müller.


 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.