
Mit gebrauchten Trachten Nachhaltigkeit und Nächstenliebe geübt

Mit gebrauchten Trachten Nachhaltigkeit und Nächstenliebe geübt
Beim Wintermarkt auf dem Huberhof in Niederviehbach erwirtschaftete das Trachtenflohmarkt-Team 2.600 Euro aus dem Verkauf von gespendeten Dirndln, Lederhosen, Blusen, Jacken und Hemden. Bianca Kapfhammer und Alois Huber hatten ihre Halle leergeräumt, damit das Team um die beiden Malteser-Ehrenamtlichen Patricia Steinberger (Stadtbeauftragte) und Ruth Müller, MdL einräumen konnten. Zusammen mit dem Malteser-Team um Alexandra Beischl, Hermann Lang, Barbara Bodensteiner, Martin Oberhofer und Alexandra Bengler berieten Sabine Gröger, Rosmarie Schmid, Karin Hagendorn und Nicole Bauer, MdB a. D. die Kundinnen und Kunden und verkauften neuwertige und gut erhaltene Trachtenkleidung. Die Erlöse kommen dem Herzenswunschkrankenwagen der Malteser in Landshut zugute. Dieser erfüllt unheilbar kranken Menschen letzte, oft ganz persönliche Wünsche – etwa noch einmal das eigene Zuhause zu sehen, ein Familienfest zu besuchen, an einen Lieblingsort zu fahren, ein Konzert, ein Fußballspiel oder eine Wallfahrt mitzuerleben. Für diese Fahrten braucht es geschultes Personal, medizinische Ausstattung und ein speziell ausgestattetes Fahrzeug – all das wird ausschließlich aus Spenden finanziert.
„Mit gebrauchten Trachten Freude stiften – das ist eine wunderbare Kombination“, freuten sich die Organisatorinnen bei der Übergabe des symbolischen Spendenschecks. Denn die Aktion zeigt, dass Nachhaltigkeit, Zusammenhalt und Nächstenliebe Hand in Hand gehen können: Kleidung weitergeben statt wegzuwerfen, gemeinsam anpacken und Menschen in schweren Lebenssituationen Mut, Würde und ein Stück Lebensfreude schenken.
Der Dank gilt allen Spenderinnen und Spendern der Trachtenkleidung, den vielen fleißigen Helferinnen und Helfern vor und hinter den Kulissen sowie den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern, die mit ihrem Einkauf die gute Sache unterstützt haben. So wird aus jeder Bluse, jeder Lederhose und jedem Dirndl ein Beitrag zu einem letzten Herzensmoment.
Homepage SPD Landkreis Landshut
Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.
- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.
Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.
Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.
Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.
Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!
Vortrag 1: Langquaid Vortrag 2: Geiselhöring Vortrag 3: Rottenburg Vortrag 4: Straubing Vortrag 5: Aufhausen --------------------------------- Dröscher- Preis 2011 - "SPD erneuert sich" AK- Labertal erringt Platz 3 beim Bundesparteitag in Berlin Unterstützervideo I Unterstützervideo II Unterstützervideo III Unterstützervideo IV >Unser Wettbewerbsbeitrag: Wider das Vergessen - Zivilcourage heute Bilderimpressionen vom Stand der Labertaler SPD
Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.