„Chancengleichheit für den ländlichen Raum“

Veröffentlicht am 21.09.2009 in Ortsverein

Bundestagskandidat Michael Adam
Konzell: „Eigentlich wollte ich gar nicht zum wählen gehen, aber jetzt weiß ich, was ich am 27. September zu tun habe“, so die spontane Reaktion eines Gastes der Wahlversammlung am Donnerstag im Dorfwirtshaus Gossersdorf. Michael Adam, Bürgermeister von Bodenmais und SPD-Bundestagskandidat hatte auf Einladung des SPD-Ortsvereines vor mehr als 50 Zuhörern die Ziele seiner Politik vorgestellt und er traf dabei auf ein interessiertes Publikum. Auf Beachtung stieß die Information durch Gemeinde- und Kreisrat Fritz Fuchs, nach Darstellung von offizieller Seite werde das Landratsamt Straubing-Bogen den Windkraftstandort in der Gemeinde Konzell in Kürze genehmigen. Persönlich sehe er zur Nutzung nachhaltiger Energieträger keine Alternative, um auch Kindern und Enkeln ein Leben in Wohlstand zu ermöglichen.

Einleitend bezeichnete Michael Adam den Tourismus als wichtige Einnahmequelle vor allem im Bayerischen Wald. In seiner Heimatgemeinde sei es ihm gelungen, mit neuen Ideen die Übernachtungszahlen wieder auf Erfolgskurs zu bringen. Dies müsse auch in der gesamten Region gelingen. Nachdrücklich sprach sich der Redner für den Erhalt und Ausbau sozialer Standards bundesweit aus. Eine Bundesregierung aus Union und FDP hingegen werde die Republik nachhaltig verändern und die Leidtragenden wären die Arbeiter und der Mittelstand. Es läge in der Hand der Wählerinnen und Wähler, wo der Weg hinführe. Als unverzichtbar bezeichnete Adam in diesem Zusammenhang die Einführung von Mindestlöhnen für weitere Branchen, denn von guter Arbeit müsse man auch gut leben können. Auch für die Sozialkassen seien akzeptable Löhne unverzichtbar. Ausdrücklich hob er die Leistung der SPD-Bundesminister bei der Bewältigung der Wirtschaftskrise hervor. Ihnen sei es zu verdanken, dass der wirtschaftliche Zusammenbruch abgewendet werden konnte. Mit dem „Deutschlandplan“ habe Aussenminister und SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier ein qualifiziertes Konzept zur Meisterung der Zukunftsaufgaben in der Wirtschafts- und Arbeitspolitik vorgelegt. Die Union werde mit ihrer Strategie scheitern, vor den Wahlen Stillschweigen über die Absichten nach der Wahl zu halten. Für den Wahlkreis Straubing-Regen forderte Bundestagskandidat Michael Adam den Ausbau der Infrastruktur in maßgeblichen Bereichen. Es dürfe nicht bei ständigen Ankündigungen vor den Wahlen bleiben, sondern es müssten Taten folgen. Konkret nannte Adam den Ausbau von Straße und Schiene und schnelle DSL-Leitungen in den ländlichen Regionen. Die gleichwertige flächendeckende Breitbandversorgung sei Voraussetzung für wirtschaftliche Chancengleichheit. Hier müsse es eine Bundeslösung geben und die Kosten dürften nicht auf die Gemeinden abgewälzt werden.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.