Carolin Hagl neue Vorsitzende der Jusos Oberpfalz

Veröffentlicht am 19.02.2014 in Presse

Carolin Hagl

Auf ihrer Bezirkskonferenz wählten die Delegierten der Jusos Oberpfalz ihre neue Bezirksvorsitzende. Carolin Hagl erhielt 20 Ja-Stimmen der 27 Delegierten und tritt somit die Nachfolge von Sebastian Roloff an

Roloff hatte den Juso-Bezirk 7 Jahre lang geführt und war zu einer Wiederwahl nicht mehr angetreten. „Ich freue mich auf die neuen Aufgaben für die Jusos in der Oberpfalz“, so Hagl, die zuvor bereits als stellvertretende Juso-Landesvorsitzende aktiv war. Ihre Ziele: „Ich will die Bildungsarbeit im Verband wieder stärker verfolgen, weil das Wissen um Zusammenhänge und Auswirkungen nötig ist, um Lösungsvorschläge zu erarbeiten. Außerdem möchte ich die Vernetzung unter den Jusos stärken und zu anderen Verbänden und Jugendorganisationen ausbauen“, so die 31-Jährige, die in Weiden i.d. Opf. aufgewachsen ist, seit 10 Jahren in Regensburg lebt und in Amberg arbeitet. Ihr politisches Engagement bringt Carolin Hagl auch bereits auf der Ebene der SPD ein und kandidiert in Regensburg für den Stadtrat auf Platz 16.

Auch bei den stellvertretenden Vorsitzenden gab es einen Personalwechsel – Elena Hierold aus Weiden wurde mit 27 Ja-Stimmen hierfür gewählt. Hierold ist insbesondere der Kampf gegen Rechts ein wichtiges Anliegen, für das sie sich bereits in Weiden mit voller Kraft einsetzt. Auch sie kandidiert für die SPD in der Kommunalwahl und zwar in Weiden auf Platz 14.

Als neue Beisitzer wurden Sven Hübschen aus Regensburg und Bärbel Roidl aus Schwandorf gewählt.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.