Bundestag muss sozialer werden

Veröffentlicht am 12.01.2009 in Regionalpolitik

Bundestagskandidat Harald Unfried sprach über die Finanzkrise
Vilsbiburg.

Entlastung der Bürger in Zeiten der Finanzkrise ja - aber auch nur dann, wenn alle Bevölkerungsschichten davon profitieren können. Das war die Kernaussage zur Finanzmarktkrise, die der SPD-Bundestagskandidat Harald Unfried den Besuchern diese SPD-Neujahrsempfangs vorstellte.
Waren es vor einigen Wochen nur Prognosen zu diesem Thema, die er vorstellen konnte, war der junge SPD-Politiker am Donnerstag erfreut, dass sich seine Ansicht inzwischen auch mit den Plänen der großen Koalition in Berlin decke. Verantworlich dafür seien vor allem die SPD und Frank Walter Steinmeier, die zumindest am Donnerstag noch eine Steuersenkung, wie die Union sie im Blick habe, kategorisch abelehnt haben. Deren Position, die Abgaben zu senken, sei für viele Bevölkerungsgruppen die bessere, sagte er auch im Hinblick auf den Bundestagswahlkampf, der demnächst beginnt. Sie würde nämlich nicht nur Vielverdiener bevorzugen, sondern auch Arbeitnehmer mit geringem Gehalt und Rentner. "Der Bundestag muss wieder in eine deutlich sozialere Richtung gehen", forderte Unfried. Die Politik müsse aus der Krise des Kapitalismus die richtigen Schlüsse ziehen und wieder verbindliche Spielregeln für alle Beteiligten einführen. "Sie muss dem Finanzmarkt den Brennstoff wegnehmen, der zu diesem Flächenbrand geführt hat.
Besonders sorgte Unfried auch die politische Grundstimmung in der Bevölkerung. Die sei noch von Misstrauen gegenüber der Politik und Fatalismus geprägt. "Wir dürfen unser Gespür für die Bürger nicht verlieren", mahnte Unfried. Auch sei es wichtig für den Landkreis Landshut, einen Vertreter in Berlin zu haben. "Ein Landkreis, der nicht vertreten ist, findet nur selten Gehör." Für seinen Wahlerfolg im September rechnete er sich gute Chancen aus.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.