Bruckberger SPD übergibt Unterschriften zur Petition gegen das Betreuungsgeld

Veröffentlicht am 24.05.2012 in Ortsverein

Josef Kollmannsberger und MdL Johanna Werner-Muggendorfer

Der Ortsvorsitzende der Bruckberger SPD, Josef Kollmannsberger, übergab im bayerischen Landtag die Unterstützerlisten für die Petition „Ja zu mehr Kinderbetreuung“ an die Landtagsabgeordnete Johanna Werner-Muggendorfer.

Im Jahr 2013 hat jedes Kind unter drei Jahren einen gesetzlichen Anspruch auf einen Krippenplatz. „Dieser Bedarf ist noch lange nicht gedeckt, die Kommunen werden bei dieser kostenintensiven Aufgabe zu wenig unterstützt“, so die Kelheimer Landtagsabgeordnete Johanna Werner-Muggendorfer.
Unabhängige Institute haben den Finanzbedarf für das Betreuungsgeld auf knapp zwei Milliarden Euro geschätzt, Geld, das den Kommunen für den Ausbau der Betreuungsplätze fehlt.
Auch der Verband der Bayerischen Wirtschaft (VBW) kritisiert das geplante Betreuungsgeld.

„Auch in Bruckberg muss die Kinderkrippe schnellst möglichst weiter ausgebaut werden, da der Bedarf jährlich ansteigt. Die Bruckberger SPD will ausreichend Betreuungsplätze anbieten, damit Familie und Beruf unter einen Hut gebracht werden können“, so der Bruckberger Gemeinderat Josef Kollmannsberger. Einrichtungen der frühkindlichen Bildung sind auch für die Attraktivität einer Kommune entscheidend, vor allem, wenn es um den Verkauf von Bauland und folglich um die Entwicklung der Gemeinde geht.

Die BayernSPD hat aus diesen Gründen die Massenpetition „Ja zu mehr Kinderbetreuung-Nein zum Betreuungsgeld!“ gestartet. Ziel dieser Petition ist es, Familien eine wirkliche Wahlfreiheit zu garantieren und dafür müssen genügend Betreuungsplätze eingerichtet werden. Weitere Unterstützer können unter www.petition.bayernspd.de mitmachen.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.