Böse Adventsüberraschung: Gema-Gebühren für Kindergärten!

Veröffentlicht am 03.12.2010 in MdB und MdL

MdL Reinhold Strobl fordert Sozialministerin Haderthauer zum Handeln auf

Wenn jetzt im Advent in den Kindergärten gesungen werden soll, zahlt sich das für die GEMA aus. Denn die GEMA verlangt für jedes kopierte Kinderlied eine Gebühr. Singen ist im Kindergarten beliebt – und die Lieder sollen zu Hause gemeinsam mit den Eltern nachgesungen werden können. Allerdings gibt es nun ein paar Hindernisse.
"Seit etwa einem Jahr müssen die Kindergärten an die GEMA Gebühren bezahlen", so der SPD-Landtagsabgeordnete Reinhold Strobl. Kindergärten sollen für jede Liedkopie, die an Eltern weitergegeben wird, eine Abgabe an die GEMA zahlen.

MdL Reinhold Strobl (SPD) hat nun in einem Brief an die zuständige Sozialministerin Christine Haderthauer diese darum gebeten, die Suche nach einer Lösung des Problems voranzutreiben und evtl. mit einem landesweiten Pauschalvertrag den Kindergärten diesen Ärger zu ersparen.

Ihn ärgert, dass hier wegen ein paar Kopien die Kindergärten zur Kasse gebeten werden. Strobl hofft, dass sich die GEMA kooperativ verhält und hier mit zu einer positiven Lösung beiträgt. Strobl: „Es wäre wirklich schade, wenn Liedersingen im Kindergarten und mit den Eltern zu Hause unnötigerweise erschwert würde.“

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.