Blick über den Tellerrand

Veröffentlicht am 23.06.2010 in Kreisvorstand

Dr. Bernd Vilsmeier (Mitte) gratuliert den neugewählten Landshuter Kreisvorsitzenden

SPD-Dingolfing-Landau zu Gast bei der SPD-Landshut

„Kommunalpolitik hört nicht an der Landkreisgrenze auf, deshalb wolle man den Blick über den Teller-rand werfen und bei verschiedenen Themen zusammenarbeiten“, so der Vorsitzende des SPD-Kreisverbandes Dingolfing-Landau Dr. Bernd Vilsmeier, der bei den Neuwahlen der Vorstandschaft des SPD-Kreisverbandes Landshut zu Gast war. Nicht nur geografisch grenzen die beiden Landkreise aneinander, für die Landtags- und Bezirkstagswahlen greifen die Landkreise Landshut und Dingolfing-Landau ineinander. Im Wahlkampf 2008 habe man sehr gut landkreisübergreifend zusammengearbei-tet und es wäre schade, wenn man die guten Kontakte nun nicht weiter pflegen würde, so Dr. Bernd Vilsmeier, der SPD-Kreisvorsitzende aus Dingolfing-Landau.

Im vielen Bereichen gebe es Themen, die beide Landkreise betreffen, so die wiedergewählte Lands-huter SPD-Kreisvorsitzende Ruth Müller. Als Kreisrätin sprach sie hier insbesondere die Zusammenarbeit im Gesundheitswesen, aber auch in der Bildungspolitik an. Gerade die Diskussion um den Neubau eines landkreiseigenen Gymnasiums zeige, dass solche Entscheidungen auch Auswirkungen auf andere Gymnasien außerhalb des Landkreises hätten.
Gerade in der Bildungspolitik stehen wohl einige gravierende Änderungen an, war sich der Dingolfin-ger SPD-Vorsitzende Vilsmeier sicher. Die Einführung des „G8 über Nacht“ und die sechsstufige Re-alschule haben dazu geführt, dass viele Hauptschulen auf dem flachen Land um ihre Existenz bangen müssten. Erschwerend komme hier die demographische Entwicklung hinzu und eine steigende Urbanisierung.

Konjunkturell stehe die Region Dingolfing – Landshut wieder gut da, dies sei aber in erster Linie der wieder anziehenden Konjunktur im Automobilbau geschuldet. Hier sind auch beide Landkreise gefor-dert, vorausschauende Wirtschaftsansiedlung zu betreiben, die nicht nur den Automobilsektor betref-fe, so die SPD-Kreisvorsitzenden Müller und Vilsmeier.
SPD-Kreisvorsitzender Dr. Vilsmeier gratulierte der neugewählten SPD-Kreisvorstandschaft Landshut zur Wahl und freut sich auf die weitere aktive Zusammenarbeit der beiden SPD-Kreisverbände.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.