Bei der Wasserversorgung nicht die gleichen Fehler machen wie beim Strom

Veröffentlicht am 19.04.2009 in Umwelt

Zum Thema Wasserversorgung erklärt der Leiter des Arbeitskreises Umwelt, Klimaschutz, Energie, Ewald Straßer aus Hengersberg:

"Was wir bei der Produktion von Energie und Lebensmitteln bereits seit Jahrzehnten erleben, wird nun verstärkt auch bei der Versorgung mit Wasser auf uns zukommen: Großtechnische Lösungen statt intelligenter, kleinteiliger und naturnaher Alternativen.

So wie weltweit immer noch der Ausbau von Kohlekraftwerken zur Stromerzeugung dominiert und sogar die Atomenergie vor einer Renaissance steht, soll jetzt der absehbaren weltweiten Krise ums Trinkwasser durch den Bau von immer mehr Megastaudämmen begegnet werden. Auf der 5. Weltwasserkonferenz in Istanbul im März 2009 durfte man mit anhören, wie sich die alten Argumentationsmuster nun auch an der Wasserfront wieder breitmachen. Staudämme, so die Argumentation der Staudamm-Beton-Lobby, können Trinkwasser speichern, Elektrizität erzeugen und vor allem die nationale Souveränität über das vermeintliche eigene Wasser herstellen. Angesichts des knapper werdenden Trinkwasser aufgrund der wachsenden Weltbevölkerung und der zunehmenden Erwärmung der Erde sei dies die einzige Lösung. Dass Staudämme fruchtbares Land fluten und hunderttausende Bauern weltweit vertreiben, wird als Kollateralschaden hingenommen. Dass die geplanten Staudämme nicht nur lokale Umweltvernichter sind, sondern im schlimmsten Fall den ökologischen Kreislauf des Wassers global beinträchtigen können und die Wasserknappheit noch beschleunigen werden, wird als Problem ebenfalls nicht zugelassen. Ähnlich ignorant verhielt man sich in den 60ern in Fragen des Atommülls."

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.