Bei der Kandidatenkür in Hannover dabei

Veröffentlicht am 10.12.2012 in Bundespolitik

SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück und die Landshuter Kreisvorsitzende Ruth Müller

„Deutschland muss wieder ein neues soziales Gleichgewicht finden“ – so Kanzlerkandidat Peer Steinbrück am Ende seiner über 100minütigen Rede bei der Nominierung in Hannover. Mit über 93% wurde Peer Steinbrück zum Kanzlerkandidaten gewählt. Aus dem Landkreis Landshut war die SPD-Kreisvorsitzende Ruth Müller als Delegierte vertreten und konnte während der Stimmenauszählung ein kurzes Gespräch mit Peer Steinbrück führen.

Er wolle keinen halben Regierungswechsel, sondern einen ganzen, so Steinbrück. Deshalb kämpfe er für Rot-Grün im Bund und wolle dann die Bildungsausgaben über die gesamte Bandbreite erhöhen. Von den KiTas bis zu allgemeinbildende und beruflichen Schulen bis hin zur Qualifizierung der Arbeitnehmer.

Für die langjährige Kommunalpolitikerin Ruth Müller war es vor allem auch wichtig, von Peer Steinbrück zu hören, dass die Kommunen eine bessere Finanzausstattung erhalten sollen. Denn die Kommunen seien der unmittelbare Lebensbereich der Menschen. Jugendzentren, Volkshochschulen, Schwimmbäder, Kulturangebote müssen dort gebaut und unterhalten werden, damit all die öffentlichen Leistungen angeboten werden können, die sich viele Menschen privat nicht leisten können. Ein weiterer Schwerpunkt werde der Ausbau der Infrastruktur sein. In Verkehr, Logistik und Kommunikation müsse investiert werden und die Energiewende wolle Steinbrück in einem Ministerium gebündelt zur Chefsache machen.

Steinbrück sprach sich außerdem für mehr soziale Gerechtigkeit und eine Renaissance der sozialen Marktwirtschaft aus, in der der Wert durch Mindestlöhne und eine armutsfeste Rente Anerkennung finde. Unser Land braucht wieder mehr „wir“ und weniger „ich“, so Steinbrück. 2013 werde ein spannendes Wahljahr, und er werde nach der Landtagswahl in Niedersachsen auch mithelfen, in Bayern den Landtagswahlkampf zu unterstützen, versprach Peer Steinbrück der designierten Landtagskandidatin Ruth Müller.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.