Baufortschritt bei der Berufsschule begutachtet

Veröffentlicht am 10.10.2012 in Kreistagsfraktion

v. l. n. r.: Alexander Stigler, Ruth Müller, Hans Zistl-Schlingmann, Franz Göbl, Holger Breitung und Gerhard Langner

Stadt und Landkreis Landshut investieren viel Geld in die Berufsschulen

„Eine Baumaßnahme dieser Größenordnung ist schon eine logistische Herausforderung“, machte Baudirektor Hans Zistl-Schlingmann beim Besichtigungstermin der Landkreis-SPD an der Berufsschule deutlich. Anhand der Pläne zeigten Zistl-Schlingmann und Holger Breitung vom Bauleitungsbüro Simon auf, in welche Bauabschnitte der Neubau und die Sanierung der Berufsschule an der Luitpoldstraße unterteilt sind. Derzeit befinde man sich im Bauabschnitt 1 – der Neubau des Traktes entlang der Luitpoldstraße, in den dann die Bereiche Gastronomie, Bäckerei, Metzgerei, sowie die Verwaltung, die BOS und Bauberufe einziehen werden. Lange habe es gedauert, bis eine endgültige Entscheidung für den Neubau der Berufsschule gefallen sein, erinnerte Kreisrat Franz Göbl, der auch Mitglied im Berufsschulzweckverband ist. Nun müsse man die Schule so ausstatten, dass ein hohes Ausbildungsniveau über Jahre hinaus garantiert werden kann. Von den rund 80 Millionen Euro, die für den Neubau der Berufsschule eingeplant sind, werden deshalb auch rund 18 Millionen Euro in die Ausstattung der Klassen- und Fachräume fließen, so Zistl-Schlingmann. Stellvertretender Bürgermeister Gerd Langner aus Niederaichbach wollte wissen, in welchem Maße die Firmen aus der Region von der Baumaßnahme profitieren. Rund 75% des Auftragsvolumens gehen in den niederbayerischen Raum, erfuhren die Besucher der SPD auf der Baustelle. Alexander Stigler, der sich noch an seine Berufsschulzeit erinnern konnte, war sich sicher, dass es für die Berufsschüler und –schülerinnen ein enormer Ansporn sein werde, in einem modernen und neuen Gebäude lernen zu dürfen.

Bei einem Rundgang durch die Baustelle erläuterte Holger Breitung, dass die Baustelle so ausgelegt sei, dass gleichzeitig bis zu 140 Arbeitskräfte arbeiten können. Der Zeitplan ist eng gesteckt – es müsse „Hand in Hand“ gearbeitet werden, denn schließlich wolle man im Juni 2013 den ersten Bauabschnitt bezugsfertig übergeben.

Zu Beginn des 2. Bauabschnitts müssen dann Abbruchmaßnahmen an den anderen Häusern vorgenommen werden. Klassen werden in ein Gebäude an der Porschestraße ausgelagert und Container im Stadtpark aufgestellt. Die gesamte Baumaßnahme wurde auf fünf Jahre ausgelegt – in diesem Zeitraum finden dann auch die Sanierungen der bestehenden Gebäude statt. Insgesamt werden rund 136.000 m³ umbauter Raum mit einer Hauptnutzfläche von ca. 16.000 m² neu gebaut oder saniert, wartete Zistl-Schlingmann mit einigen Zahlen zu diesem Bauprojekt auf. Eine vergleichbare Baumaßnahme dieser Größenordnung habe es seit dem Bau des Klinikums in Landshut nicht mehr gegeben.

Die Fraktionsvorsitzende der SPD im Landkreis Landshut, Ruth Müller bedankte sich für den informativen Baustellenrundgang und versprach, im nächsten Frühjahr wieder vorbeizukommen, um den Baufortschritt zu verfolgen. Den ausführenden Unternehmen und Handwerkern wünschte sie eine weiterhin unfallfreie und gut gelingende Bauzeit.

Foto: Ein Blick vom Dach der Berufsschule über Landshut - wenn der Neubau abgeschlossen ist, wird dieser Blick wohl nicht mehr möglich sein.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.