Bahnverkehr: SPD-Abgeordnete lassen nicht locker

Veröffentlicht am 11.03.2012 in Verkehr

Wettbewerbsfähigkeit der Oberpfalz steigern

Einen angemessenen Anschluss der Oberpfalz an das überregionale und europäische Bahnnetz fordern die vier oberpfälzer SPD-Landtagsabgeordneten Franz Schindler, Annette Karl, Margit Wild und Reinhold Strobl. Die Bayerische Staatsregierung müsse sich in diesem Sinne dafür einsetzen, dass dies im Bundesverkehrswegeplan entsprechend vordringlich berücksichtigt wird. Hintergrund ist, dass zwar seit vielen Jahren die Bedeutung der oberpfälzer Streckenabschnitte im nationalen wie internationalen Bahnnetz hervorgehoben werden, faktisch jedoch die notwendigen Verbesserungen nicht vorankommen.

Im Güter-, wie im Personenverkehr der Bahn hinkt die Oberpfalz weit hinter anderen Regionen her“, betonen die Abgeordneten. „Allein der Ausbau und die Elektrifizierung der Bahnstrecke zwischen Hof und Regensburg im Sinne eines Hochleistungskorridors des Güterverkehrs sind unstrittig. Oder die fehlende Anbindung an den Großflughafen München. Trotzdem bewegt sich dort, wie auch auf anderen Teilstrecken seit Jahren nichts“.

Um die Wettbewerbsfähigkeit der Oberpfalz als wirtschaftlich wachsendes Strukturgebiet des ländlichen Raums zu erhalten und zu steigern, bedürfe es einer leistungsstarken Anbindung an das europäische Bahnnetz sowie einer angemessenen Möglichkeit für Pendler die Schul-, Ausbildungs- und Arbeitsstätten zu erreichen“, heißt es in dem Antrag der Abgeordneten. „Außerdem ist eine Verbesserung der Schienenverkehrsstruktur für die ganze Region wünschenswert und zwingend notwendig, um das touristische und wirtschaftliche Potential der Region auszuschöpfen“.

MdL Reinhold Strobl betont, dass durch die jahrzehntelange Vernachlässigung des nationalen Schienennetzes sich der Güterverkehr zunehmend auf die Straße verlagert, wenn die Schiene den Anforderungen nicht mehr gerecht wird. „Das kann nicht Sinn einer vernünftigen Verkehrspolitik sein“, so Strobl. „Im Gegenteil wir müssen aus energiewirtschaftlichen wie umweltpolitischen Gründen mehr Güter auf die Schiene verlagern. Mit Gigalinern auf deutschen Autobahnen ist einer zukunftsweisenden Verkehrspolitik nicht geholfen“.

Doch neben dem Ausbau des Schienennetzes müsse nach Ansicht der Abgeordneten auch der Ausbau der Bahnhöfe, die Verbesserung der eingesetzten Züge oder ein umfassenderes Serviceangebot in der Oberpfalz forciert werden. „Von der Barrierefreiheit über die P+R-Parkplätze bis hin zur Nachrüstung von unbeschrankten Bahnübergängen ist mittlerweile ein Riesendefizit entstanden, das endlich angegangen werden muss“, betonen die Abgeordneten, „daher werden wir immer wieder bei der Staatsregierung anmahnen, bis sie sich auch im Bund endlich im Sinne der Oberpfalz stark macht.“

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.