
Landkreis-SPD fordert sofortiges Abschalten von Isar 1 und eine Energiewende

Landkreis-SPD fordert sofortiges Abschalten von Isar 1 und eine Energiewende
Die SPD im Landkreis Landshut wertet die angekündigte "Aussetzung der Laufzeitverlängerung" als eine der typischen "Aussitzen-Maßnahmen" der Bundeskanzlerin Angela Merkel. Wie die CDU-CSU und FDP-Koalition im Herbst 2010 einen Kniefall vor der deutschen Atomlobby mit der Laufzeitverlängerung gemacht habe, versuche man jetzt einen Kniefall vor den Wählerinnen und Wählern zu machen, um die bevorstehenden Wahlniederlagen bei den Landtagswahlen abzuwenden.
"Glaubwürdige Energiepolitik sieht anders aus", so die Kreis- und Fraktionsvorsitzende der SPD im Landkreis Landshut, Ruth Müller. Mit Bundeskanzler Gerhard Schröder habe Rot-Grün den Atomausstieg beschlossen und die richtigen Schritte für eine Zukunft mit erneuerbaren Energien in die Wege geleitet.
Wenn Angela Merkel verkündet, dass ab sofort "Sicherheitsprüfungen ohne Tabus" durchgeführt werden müssen, trage dies nicht zur Beruhigung der Bevölkerung bei, die in großer Mehrheit die Atomenergie ablehne. Vielmehr müsse man sich die Frage stellen, ob es denn bisher bei den Überprüfungen Tabus gegeben habe, so Müller.
Energiepolitik werde man nach dieser Zäsur zukünftig völlig neu denken müssen, ist sich die SPD sicher. Es sei eine Verhöhnung der deutschen Ingenieure, wenn man ihnen nicht zutraue, intelligent genug zu sein, Alternativen für die Stromversorgung zu entwickeln.
Zusätzlich gibt es erhebliches Potential über Energie-Effizienz-Maßnahmen den Energieverbrauch zu reduzieren. Die neue Norm EN 16001 steht für Energiemanagementsysteme, die in vielen deutschen Unternehmen zum Standard werden muss. Die deutsche Industrie ist technologisch im Bereich energieeffizienter Produkte als auch in energieeffizienten Prozessen Weltmarktführer. Diese Position muss ausgebaut werden, um weiterhin Arbeitsplätze zu sichern und auch in diesem Bereich eine weltweite Vorreiterrolle zu übernehmen.
Homepage SPD Landkreis Landshut
Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.
- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.
Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.
Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.
Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.
Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!
Vortrag 1: Langquaid Vortrag 2: Geiselhöring Vortrag 3: Rottenburg Vortrag 4: Straubing Vortrag 5: Aufhausen --------------------------------- Dröscher- Preis 2011 - "SPD erneuert sich" AK- Labertal erringt Platz 3 beim Bundesparteitag in Berlin Unterstützervideo I Unterstützervideo II Unterstützervideo III Unterstützervideo IV >Unser Wettbewerbsbeitrag: Wider das Vergessen - Zivilcourage heute Bilderimpressionen vom Stand der Labertaler SPD
Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.