Ausgeprägter Sinn für Gerechtigkeit: Ambros Pronold erhält die höchste Auszeichnung der Bayern-SPD

Veröffentlicht am 10.06.2012 in Allgemein

Deggendorf. Zu einer besonderen Feierstunde trafen sich die Genossinnen und Genossen und viele prominente Gäste aus Deggendorf und ganz Niederbayern in Deggendorf-Natternberg. Auf Vorschlag des SPD-Unterbezirks Deggendorf mit seiner Vorsitzenden Rita Hagl verlieh der SPD-Landesvorstand dem Stadt- und Kreisrat Ambros Pronold aus Deggendorf die Georg-von-Vollmar-Medaille, die höchste Auszeichnung, die die bayerische SPD zu vergeben hat. Die Georg-von-Vollmar-Medaille ist nach dem ersten bayerischen SPD-Vorsitzenden Ritter Georg von Vollmar benannt, die vor 120 Jahren gegründet worden ist. Die Anzahl der Träger der Vollmar-Medaille ist auf einhundert begrenzt.

In seiner Laudatio würdigte der derzeitige SPD-Landesvorsitzende und Sohn von Ambros Pronold, Florian Pronold MdB, dessen Verdienste um die bayerische SPD und für das Gemeinwohl für alle Bürgerinnen und Bürger nicht nur in Deggendorf. Basierend auf den Grundwerten der SPD: Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität bescheinigte Florian Pronold seinem Vater Ambros einen ausgeprägten Sinn für Gerechtigkeit, was einen echten Sozialdemokraten auszeichnet.

Die kommunalpolitischen Verdienste von Ambros Pronold würdigte sein Nachfolger als SPD-Fraktionsvorsitzender im Deggendorfer Kreistag, Bürgermeister Bernhard Feuerecker aus Künzing. 30 Jahre, von 1978 bis 2008, stand Ambros Pronold an der Spitze der SPD-Kreistagsfaktion. Feuerecker hob dabei ganz besonders die politische Courage und die tadellose Integrität von Ambros Pronold hervor. Zudem ist Ambros Pronold ein leuchtendes Vorbild für viele junge Sozialdemokraten, wie der SPD-Oberbürgermeisterkandidat in Deggendorf, Jakob Hamburg, herausstellte.

Foto: Ambros Pronold erhält vom SPD-Landesvorsitzenden, seinem Sohn Florian Pronold, die Georg-von-Vollmar-Medaille, die höchste Auszeichnung der bayerischen SPD: (v.li.n.re.) Florian Pronold MdB, Ambros Pronold, Bürgermeister Bernhard Feuerecker und SPD-Unterbezirksvorsitzende Rita Hagl.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.