Ausgaben im Bereich der Bildung ohne Gesamtkonzept

Veröffentlicht am 08.09.2011 in Bildung

SPD fordert sozial gerechtere Bildungsförderung

Zur Debatte um den Etat des Bundesministeriums für Bildung und Forschung erklärt die bildungspolitische Sprecherin der Landesgruppe Bayern in der SPD-Bundestagsfraktion Marianne Schieder: "Aus dem vorgelegten Haushalt geht klar hervor, dass nach wie vor zwei Drittel der bildungspolitischen Programme auf die Initiativen der SPD zurück gehen. Entweder noch aus der Zeit, als wir die Ministerin stellten oder in der großen Koalition für eine zukunftsfähige Bildungspolitik einstanden".
Traurig dagegen ist, dass neue Initiativen zum Großteil ohne Gesamtkonzept aufgestellt werden.

Frau Schavan reist durch die Lande und verteilt wahllos Mittel. Für die Empfänger in den Bildungs- und Forschungseinrichtungen mag dies im Einzelfall zwar positiv sein. Für eine bundesweite Bildungs- und Forschungsstrategie ist das allerdings mehr als fatal.

Der stärkste Zuwachs im Bildungshaushalt ist für ein persönliches Prestigeprojekt von Frau Schavan vorgesehen: Die Mittel für das Deutschland-Stipendium sollen laut vorgelegtem Entwurf um 267 Prozent steigen. Bedenkt man dann noch, dass in diesem Jahr für das Programm bisher mehr Geld für Werbung, Schulungen, Internetportale und Verwaltungskosten ausgegeben wurden, so ist das bodenlos.

Die SPD wird sich in den aktuellen Haushaltsverhandlungen erneut für einen weiteren Ausbau einer sozial gerechteren und nicht nur an Leistung orientierten Bildungsförderung einsetzen. Ein Kernelement ist dabei der Ausbau des BAföG, das sich über Jahrzehnte bewährt hat. Es ermöglicht vor allem denjenigen einen Zugang zur Hochschule, die keine Eltern mit großem Geldbeutel im Hintergrund haben.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.