aus dem SPD- Kreisverband Straubing-Bogen

Veröffentlicht am 01.05.2012 in Regionalpolitik

Motivierten beim kommunalpolitischen Seminar Teil II: v.l. der Passauer OB Jürgen Dupper, Sprecher des SPD- AK Labertal Rainer Pasta, stell. KV- Vorsitzender Martin Kreutz, SGK- Geschäftsführer Roland Eichmann und Kreisvorsitzender Heinz Uekermann

„Der Politik in Bayern 2013/14 ein neues Gesicht geben“
Kommunalpolitische Seminar des SPD- Kreisverbandes – der Passauer OB Jürgen Dupper begeisterte

Kürzlich absolvierte der SPD- Kreisverband Straubing-Bogen den zweiten Teil seines diesjährigen kommunalpolitischen Seminars. Neben einem Rückblich auf die Ergebnisse des ersten Teils vor wenigen Wochen standen die Themen „Vorpolitischer Raum“ und „Fortbildung“ und Internet“ auf dem Programm. Besonders der Erfahrungsaustausch mit dem Passauer Oberbürgermeister Jürgen Dupper gab den Genossinnen und Genossen aus Stadt und Landkreis den nötigen Input und motivierte zu neuen Taten.

Kreisvorsitzender Heinz Uekermann konnte eine ganze Reihe von Ortsvorsitzenden und Mandatsträgern begrüßen. Unter ihnen auch der Bürgermeister von Strasskirchen, Eduard Grotz und der Straubinger Stadtrat Peter Stranninger. „Mit Riesenschritten gehen wir auf die Wahlkämpfe 2013 (Landtags- und Bundestagswahlen) und 2014 (Kommunalwahlen) zu. Die Ergebnisse des zweiteiligen Seminars lassen die SPD in Stadt und Landkreis motiviert und hoffungsvoll in die kommenden Auseinandersetzungen gehen“, so Heinz Uekermann in abschließenden seiner Bewertung der beiden Tagungen. Ging es im ersten Teil vor wenigen Wochen um die internen Organisationsstrukturen und Aufgabenverteilungen – hierzu referierte Martin Kreutz, stellvertretender Kreis- und OV- Vorsitzender aus Mallersdorf- Pfaffenberg. Rainer Pasta, Sprecher des SPD- Arbeitskreises Labertal informierte anschließend über die Aktivitäten der LabertalSPD im vorpolitischen Raum. Neben Vereinen und Verbänden gelte es vor allem für die SPD Themen zu besetzen, „um die sich die Mitbewerber gerne drückten“, so Pasta. Hierzu gehören u.a. die Auseinandersetzung mit dem Rechtsradikalismus und der jüngeren Heimatgeschichte, aber auch soziale und kommunale Handlungsfelder. Ein starkes und effektives Netzwerk mehrerer Ortsvereine in einer Region steigere die Handlungsfähigkeit und die öffentliche Wahrnehmung jedes einzelnen Mitgliedes. Roland Eichmann, Geschäftsführer der „Sozialdemokratischen Gemeinschaft für Kommunalpolitik“ (SGK) stellte anschließend die SPD- nahen Bildungswerke in Bayern vor und appellierte an die Zuhörer, die Gelegenheit zur Fort- und Weiterbildung, die in vielfältiger Art angeboten würde, intensiv zu nutzen. „Wenn wir ein politisches Amt anstreben, dann gilt es auch, mit Verantwortung und dem dazugehörigen Fachwissen zu agieren. Ob Bürgermeister oder Gemeinderat, kein Meister ist je vom Himmelgefallen. Zum Wahlkampf gehört auch die persönliche Weiterbildung, um das von den Bürgerinnen und Bürgern übergebene Mandat entsprechend auszufüllen“, so der Bildungsprofi. Olaf Sommerfeld, Mitglied des OV Straubing, referierte anschließend zum Einsatz des Web 2.0 für die Arbeit im Ortsverein und für die Präsentation der zukünftigen Kandidaten. Neben rechtlichen Aspekten sind es vor allem kommunikative Aspekte, die es zu beachten gäbe, um den „Markenkern der SPD und jedes einzelnen Kandidaten“ im WEB 2.0 herauszustellen.

Die abschließende Diskussion mit Jürgen Dupper, ehemals MdL und nun Oberbürgermeister der Stadt Passau, fesselte die Zuhörer. Der erfolgreiche Wahlkampf, die Ausgestaltung des politischen Mandates und die Umsetzung sozialdemokratischer Werte und Ziele – Jürgen Dupper gab den Genossinnen und Genossen eine tiefen Einblick in seine persönliche Denk- und Arbeitsweise, mit der er seit 2008 die Geschicke der Drei- Flüsse- Stadt sehr erfolgreich leitet. „Hart in der Sache, bereit zur Zusammenarbeit und mit einem immer offenen Ohr für die Belange der Bürger“, so umschrieb Dupper seinen Politikstil. Er erinnerte an die Erfolge eines Michael Adam, der in einem von der CSU beherrschten Landkreis sehr erfolgreich als Bürgermeister und nun als Landrat agiert. „Es hat nicht jeder das Charisma eines Michael Adam, das erwarten die Wählerinnen und Wähler auch gar nicht“, so der Passauer OB. „Aber was die Bürgerinnen und Bürger zurecht erwarten dürfen ist Aufrichtigkeit, Transparenz und Respekt - dafür geben sie uns ihre Stimme“. Dupper verwies abschließend auf die Symphatie- Welle, auf der die BayernSPD mit ihrem Spitzenkandidaten Christian Ude getragen werden. Dupper: „Diese Stimmung gilt es in die Städte, Märkte und Gemeinden hineinzutragen und den politischen Raum, den die CSU mehr und mehr preisgeben muss, mit den richtigen Kandidaten auszufüllen. Dann werden wir Sozialdemokraten 2013/14 der Politik in Bayern ein neues Gesicht geben!“

 

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.