"Aufstockung ist dauerhafte Lösung"

Veröffentlicht am 20.11.2008 in Ortsverein

SPD-Ortsverein diskutiert über Rathaus und Tourismus
Konzell: Mit aktuellen Gemeindethemen und dem geplanten Programm des Ortsvereines im kommenden Jahr befassten sich die Mitglieder der SPD Konzell am Sonntag im Gasthaus Streifenau. Ortsvorsitzender sowie Kreis- und Gemeinderat Fritz Fuchs stellte seine Überlegungen vor, das Flachdachproblem beim Kindergarten durch eine Aufstockung mit Satteldach dauerhaft zu lösen. Die statischen Vorbehalte könnten seines Erachtens mit entsprechender fachlicher Hilfe ausgeräumt werden. Bei einer Aufstockung eröffne sich nicht nur die Möglichkeit, die beengten und nicht mehr zeitgemäßen Raumverhältnisse im Rathaus zu lösen. Im Rahmen eines Gesamtkonzeptes müssten ausserdem das optische Erscheinungsbild und die energetische Situation optimiert werden. Kreis- und Gemeinderätin Rosi Deser führte an, im Bereich der Kinderbetreuung sei von staatlicher Seite viel in Bewegung. Ein kindergerechtes Angebot im Kindergarten erhöhe die Attraktivität der Gemeinde gerade für junge Familien. Auch aus dieser Sicht eröffne eine Aufstockung neue Perspektiven.

Als wichtigen Schritt bewertete die Versammlung den zwischenzeitlichen Gemeinderatsbeschluss zum Beitritt der Gemeinde Konzell zur Tourismusregion Sankt Englmar. Wie Gemeinderat Karl-Heinz Kerscher anmerkte, sei durch die veränderten Rahmenbedingungen Bewegung entstanden. Für Fortschritte im Tourismus seien allerdings nachhaltige Bemühungen unabdingbar, mahnte Gemeinderat Fuchs an. Es sei deshalb wünschenswert, den zuständigen Fachausschuss mit Leben zu füllen und dort Ideen und Aktionen zu entwickeln. Bei den Übernachtungszahlen läge noch viel Potential brach. Bei der Diskussion des SPD-Jahresprogrammes sprach sich die Versammlung dafür aus, eine Ausdehnung des Kinderferienprogrammes anzuregen. Dies sei möglich, wenn sich unter der Koordination der Gemeinde weitere Vereine mit eigenen Tagesangeboten einbringen. Im Rahmen des nächsten Pichelsteinerfestes soll versucht werden, mit einem Kunsthandwerkermarkt eine neue Attraktion zu schaffen. Mehrere Mitglieder brachten spontan ihre Ideen vor. Sie wurden beauftragt, bis zur nächsten Versammlung ein konkretes Konzept zu erarbeiten.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.