Aufschwung durch die Energiewende in Nordostbayern

Veröffentlicht am 24.06.2011 in Regionalpolitik

MdL Annette Karl lädt zu Expertenworkshop ein

Die Notwendigkeit einer umfassenden Energiewende ist seit der Atomkatastrophe in Fukushima und den Ausstiegsbeschlüssen der Bundes- und Landesregierung wieder ganz oben auf der Tagesordnung. Im Umstieg auf Erneuerbare Energien und einer dezentralen Energieerzeugung liegen immense Chancen, um wirtschaftliche Wertschöpfung stärker in die Region zu bringen. Insbesondere für ländliche Regionen mit strukturellen Schwierigkeiten kann die Erzeugung Erneuerbarer Energien eine Chance für positive Impulse bieten.
Die Potenziale und Erfolgsbedingungen für einen Aufschwung durch die Energiewende in Nordostbayern werden derzeit auf Initiative der SPD-Landtagsabgeordneten Annette Karl von einer interdisziplinären Forschergruppe aus der Universität Bayreuth, der Hochschule Amberg-Weiden und der Energieagentur Nordbayern untersucht.

  • unter welchen Bedingungen kann es gelingen, eine dezentrale Versorgungwirtschaft mit Erneuerbaren Energien aufzubauen, um die Potenziale für die Region optimal zu nutzen?
  • auf welche bestehenden Initiativen und laufende Projekten kann man aufbauen?
  • welche technischen und konzeptionellen Fragen müssen gelöst, welche organisatorischen und bürokratischen Hürden müssen genommen werden?
  • wer sind mögliche Bündnispartner für eine solche Strategie der Energieautonomie und Energiewende?
Diese Fragen sollen im Dialog mit Bürgerinitiativen, Projektträgern, Experten und interessierten Bürgerinnen und Bürgern geklärt werden. Die Abgeordnete Annette Karl lädt deshalb gemeinsam mit den Projektpartnern am Montag, 27. Juni 2011 ab 19 Uhr zum Workshop „Wege zur Energiewende in Nordostbayern“ ein. Ort: Neustadt an der Waldnaab, Oberpfalz, Stadthalle, Am Hofgarten, 92660 Neustadt a.d. Waldnaab Dieser Workshop findet statt mit freundlicher Unterstützung der Volksbank Nordoberpfalz e.G. Inhalte und Ziele der Workshops:
  • Begrüßung und Vorstellung des Projekts durch Frau MdL Karl
  • Grußwort des Sponsors
  • erste Forschungsergebnisse zu den Chancen und Potenzialen der Regionen Oberfranken-Ost und nördliche Oberpfalz für einen Umstieg auf Erneuerbare Energien
  • Moderierte Diskussion der Erfahrungen aus Bürgerprojekten und Initiativen zum Umstieg auf Erneuerbare Energien: Erfolgsfaktoren, Hürden und Hemmnisse, Lösungsansätze, Rahmenbedingungen
  • Austausch zwischen den Teilnehmern, Möglichkeit zum Gespräch und zum Netzwerken
 

Homepage SPD Bezirk Oberpfalz

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.