Annegret Krupp-Ditmer als SPD-Vorsitzende wiedergewählt

Veröffentlicht am 09.01.2010 in Lokalpolitik

Der SPD-Vorstand Eching mit Vorsitzender Annegret Krupp-Ditmer (2. v. rechts) und Kreisvorsitzender Ruth Müller.

Eching. Die SPD-Vorsitzende Annegret Krupp-Ditmer wurde in der Jahreshauptversammlung des Echinger SPD-Ortsvereins im Gasthof Hahn unter der Wahlleitung von SPD-Kreisvorsitzender Ruth Müller wiedergewählt.

Auch der bisherige stellvertretende Ortsvereinsvorstand Hartmut Blei als stellvertretender Vorsitzender, Johann Attenberger in seinem Amt als Kassier und Heinrich Krisch als Schriftführer des Ortsvereins wurde einstimmig bestätigt. Die Versammlung wählte als weiteren stellvertretenden Vorsitzenden noch Herbert Lohmeyer zusätzlich in den neuen Vorstand.

Vor den Neuwahlen erinnerte Annegret Krupp-Ditmer die Anwesenden daran, dass dies die fünfundzwanzigste Jahreshauptversammlung des SPD Ortsvereins Eching seit seiner Gründung im Mai 1984 sei. Und im Jahr 1990 nahm die SPD Eching zum ersten Mal an einer Gemeinderatswahl teil, damals als einzige Gruppierung mit einem ausgearbeiteten Wahlprogramm, so die Vorsitzende. In ihren Rechenschaftsbericht über die erfolgreiche Arbeit des SPD Ortsvereins Eching seit der letzten Hauptversammlung berichtete sie darüber, dass die Teilnahme und Unterstützung für die Gemeinderats-, Landtags- Europa- und Bundestagswahl fast die gesamte Energie des Ortsvereins gebunden hatte. Zusätzlich konnten trotzdem noch Aktionen für Ausbildungsplätze und Pro-Gymnasium öffentlichkeitswirksam durchgeführt werden. Die Vorsitzende wies dann noch auf das tolle Sommerfest mit Livemusik und die kürzlich abgehaltene Ortsvereinsversammlung zum Problem Mobilfunkmast in Berghofen hin.

Hierbei dankte sie Gemeinderat Heinrich Krisch für seinen bürgernahen Einsatz in der Gemeindepolitik. Kassier Johann Attenberger legte der Versammlung einen positiven Kassenbericht vor. Vorstand und Kassier wurden daraufhin einstimmig entlastet. Anschließend an den Wahlvorgang für den engeren Ortsvereinsvorstand wurden Manfred Rose und Georg Kern zu den Kassenrevisoren bestimmt. Als Delegierte werden den Ortsverein Hartmut Blei und Heinrich Krisch in den übergeordneten Gremien vertreten. Die Versammlung wählte noch Georg Kern zum 60plus-Vertreter.

Nach dem Wahlvorgang berichtete SPD-Kreisvorsitzende Ruth Müller über die Standpunkte der SPD im Landkreis, wie notwendige Berufsschulrenovierung und Gymnasiumsneubau sowie über die Ablehnung des in der vorgeschlagenen Form unsinnigen Hauptschulumbaus zur Mittelschule. Sie meinte, dass dadurch neben der Gefährdung von Hauptschulstandorten die Schulbuskosten explodieren würden. Auch SPD-Gemeinderat Heinrich Krisch berichtete noch kurz über die wichtigsten Themen aus dem Gemeinderat. Aktuell stünde die Bauplanung für die neue Turn- und Mehrzweckhalle an. Aufgrund von Altverträgen wird diese Planung mit dem damaligen Architekten durchgeführt. Die Termine drängen erheblich aufgrund der Zuschusszusagen. Eine schnellere Bearbeitung durch den Bürgermeister wäre ratsam, so der SPD-Gemeinderat.

Beim Problem Mobilfunkmastplanung stünde er auf Seite der Bürger. Seine Forderung nach einem schlüssigen Mobilfunkkonzept im Gemeindegebiet wurde aber vom Gemeinderat abgelehnt. Die soziale und gesellschaftliche Verantwortung wird er als SPD-Gemeinderat weiterhin vorantreiben, so Heinrich Krisch. Zum Schluss der Jahreshauptversammlung erzählte Herbert Lohmeyer noch von seinem Besuch des SPD-Bundesparteitags in Dresden und gab seine Eindrücke weiter.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.