Ambiente der Schlossklinik begeisterte

Veröffentlicht am 24.08.2009 in Kommunalpolitik

Mandatsträger der SPD unterstützen zügigen Ausbau zum modernen Rehazentrum

„Hier möchte ich auch wieder gesund werden“, war die spontane Äußerung einiger SPD-Genossen nach der Besichtigung der Schlossklinik Rottenburg. Das ehemalige Wasserschloss zeigte sich beim Besuch der SPD-Mitglieder aus dem Wahlkreis Landshut-Kelheim aber auch von seiner besten Seite: Sonnenschein und ein lauer Sommerabend ließen das Gebäude erstrahlen und verströmten eine idyllische Ruhe am Schlossteich.

Die Kreisvorsitzende der SPD im Landkreis Landshut, Ruth Müller hatte diesen Termin organisiert und zahlreiche Mitglieder waren dieser Einladung gefolgt. Chefarzt Dr. Klaus Timmer stellte die Entwicklung des Krankenhauses vom „Kreiskrankenhaus zur Geriatrie“ vor und erläuterte, warum es Mitte der 90er Jahre notwendig geworden sei, sich zu spezialisieren. Mit dem Standbein der „Geriatrie“ habe man bereits vor rund 15 Jahren die Weichen richtig gestellt und sich im Bereich der Altersheilkunde über die Landkreisgrenzen hinweg einen Namen gemacht. Gleichzeitig könne man so auch die medizinische Grundversorgung in der Region sicher stellen. Beim Rundgang durch das Krankenhaus stellte Verwaltungsleiter Thomas Rohrmeier die verschiedenen Einrichtungen – von der Logopädie und Ergotherapie bis hin zum Bewegungsbad vor.

Nun plane der Landkreis Landshut wieder einen Schritt in Richtung Zukunftssicherung: Das ehemalige Schwesternwohnheim neben dem Wasserschloss werde nun nicht mehr genutzt und auf diesem Areal soll eine Einrichtung entstehen, die eine Anschlussheilbehandlung für orthopädische Patienten ermöglicht. Das zum Kommunalunternehmen gehörende Vilsbiburger Krankenhaus habe einen Schwerpunkt im Bereich der Orthopädie. Viele Patienten, die derzeit im Raum Landshut – Mallersdorf – Vilsbiburg im Bereich der Hüft- und Knie-Endoprothetik operiert würden, müssten sich im Anschluss einer Heilbehandlung außerhalb der Region Landshut unterziehen. Mit der Schaffung eines eigenen Rehazentrums in Niederhatzkofen könne man eine wohnortnahe Weiterbehandlung der Patienten anbieten und so die vorhandenen Strukturen nutzen. Derzeit wandern jährlich mehr als 4.000 Patienten in Kliniken anderer Regionen ab – einen Teil davon könne man durch Synergie-Effekte auch in Rottenburg mit einer Anschlussheilbehandlung versorgen. Der Rottenburger Stadtrat Hans Weigl machte deutlich, dass diese Entscheidung auch positive wirtschaftliche Auswirkungen auf die Region habe: Rund 20 Arbeitsplätze entstünden zusätzlich und dem Landkreis bleibe ein Das neue Gebäude soll für rund 30 Patienten Platz bieten und mit einem Verbindungsgang an die Infrastruktur der Rottenburger Schlossklinik angebunden werden.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.