Altersarmut wirksam bekämpfen

Veröffentlicht am 09.05.2013 in Wahlkreis

Claudia Ebner (links), Bundestagskandidatin Johanna Uekermann (mitte)

Beim Frauenfrühstück der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) im Landkreis Straubing-Bogen war am Samstag die Bundestagskandidatin Johanna Uekermann zu Gast. In lockerer Runde tauschte sie sich mit den Teilnehmerinnen über die Themen Altersarmut und Rente, sowie über den anstehenden Wahlkampf aus.

Johanna Uekermann zeigte sich überzeugt, dass die SPD die richtigen Antworten auf die zunehmende Altersarmut geben kann: „Das Rentensystem kann die während des Arbeitslebens entstandenen sozialen Ungerechtigkeiten am Ende des Arbeitslebens nicht auf Dauer korrigieren. Wer über Altersarmut redet, darf deshalb über Erwerbsarmut nicht schweigen. Wir als SPD wollen, dass Menschen, die ihr Leben lang hart gearbeitet haben ihren Lebensstandard im Alter halten und in Würde leben können. Deshalb setzt sich die SPD für eine neue Ordnung auf dem Arbeitsmarkt ein.“ Dazu gehört für die Bundestagskandidatin, die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns, die Regulierung von Leih- und Zeitarbeit, sowie die Durchsetzung des Prinzips „gleicher Lohn für gleiche Arbeit“.

„Die Erwerbsarmut der Zukunft bekämpfen hilft allerdings denen nicht, die in den letzten Jahren und Jahrzehnten unverschuldet lange Zeit arbeitslos waren oder in schlecht bezahlter Arbeit beschäftigt waren.“, führte Johanna Uekermann weiter aus. „Aber auch hier muss sich Arbeit im Alter lohnen und langjährige Beitragszahlung in die gesetzliche Rentenversicherung muss zu einer Rente deutlich oberhalb der Grundsicherung führen, die alle Menschen im Alter erhalten können. Deshalb wollen wir als SPD eine „Solidarrente“ einführen. Sie sorgt dafür, dass für langjährig Versicherte die Rente nicht unter 850 Euro liegt.“, so Uekermann.


Die AsF-Vorsitzende Claudia Ebner zeigte sich erfreut über das rege Interesse und die gute Diskussion: „Uns begeistert, dass sich mit Johanna Uekermann eine junge und engagierte Kandidatin für eine bessere Rentenpolitik stark macht.“ Ebner und die AsF sicherten Uekermann volle Unterstützung im Wahlkampf zu: „Das Gespräch hat einmal mehr gezeigt, dass wir uns als SPD generationsübergreifend für bessere Lebensbedingungen für alle Menschen einsetzen.“, so Ebner abschließend.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.