Alternativen zum Süd-Ost-Trassenverlauf müssen geprüft werden – MdB Uli Grötsch favorisiert Erdverkabelung

Veröffentlicht am 30.01.2014 in Presse

Besorgt hat sich der Bürgermeister Peter König aus Neusorg an den SPD-Bundestagsabgeordneten Uli Grötsch wegen des geplanten Trassenverlaufs der Höchstspannungsleitung Süd-Ost gewandt.

Unmut erweckt der Verlauf der Vorzugsvariante. Die Trassenführung soll durch mehrere Gemeinden im Landkreis Tirschenreuth führen.

„Ob und wie eine Alternative zu der Vorzugstrasse aussehen kann, ist noch unklar. Ich halte es für notwendig, dass die mögliche unterirdische Verkabelung und auch alle möglichen Trassenverläufe intensiver diskutiert werden“, kritisiert der Bundestagsabgeordnete Uli Grötsch. „Zu diesem Zweck hat die für den Ausbau zuständige Firma Amprion GmbH zugesagt, auch in meinem Wahlkreis eine Veranstaltung für Bürgerinnen und Bürger und politisch Verantwortliche durchzuführen“, gibt der SPD-Politiker bekannt.

„Ich habe mich bereits an den Energieminister Sigmar Gabriel in dieser wichtigen Sache gewandt“, sagt Uli Grötsch. „Die Energiewende ist wichtig und bringt Veränderungen mit sich. Die Landschaft darf dabei aber so wenig wie möglich verschandelt werden. Deshalb favorisiere ich die Erdverkabelung“, betont Grötsch.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.