Aktiv für Demokratie und Toleranz

Veröffentlicht am 05.07.2010 in MdB und MdL

MdB Marianne Schieder ruft zur Teilnahme auf

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Marianne Schieder unterstützt auch dieses Jahr wieder das Bündnis für Demokratie und Toleranz und macht auf den Wettbewerb "Aktiv für Demokratie und Toleranz 2010“ aufmerksam.
Eine demokratische Gesellschaft braucht Engagement und Zivilcourage. Beides sichert das Zusammenleben und den ganz alltäglichen Zusammenhalt einer vielfältigen Gesellschaft“, betont MdB Marianne Schieder.

Um dieses zivilgesellschaftliche Engagement zu würdigen, zu fördern und anderen als Wissen zur Verfügung zu stellen, lobt das Bündnis für Demokratie und Toleranz (BfDT) - eine Einrichtung der beiden Bundesministerien des Inneren und der Justiz - seit 10 Jahren den Aktiv-Wettbewerb aus.

Die Teilnahmebedingungen sind dabei bewusst offen gehalten für kreative, kleine, aber feine Ansätze. Voraussetzung ist jedoch, dass die Aktivitäten hauptsächlich von Ehrenamtlichen getragen und in der Praxis Erfolg haben. Die besten Projekte werden mit Geldpreisen zwischen 1000 € und 5000 € ausgezeichnet.

MdB Marianne Schieder: „Mitmachen lohnt sich! Auch in der Oberpfalz setzen sich viele Gruppen, Initiativen und Einzelpersonen ideenreich und engagiert gegen Diskriminierung und Ausgrenzung und für den gegenseitigen Respekt verschiedener Kulturen ein.“ Die SPD-Bundestagsabgeordnete Marianne Schieder ruft deshalb dazu auf, an dem Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz“ teilzunehmen und vorbildliche und nachahmbare zivilgesellschaftliche Aktivitäten zu sammeln.

Die Bereiche, in denen zivilgesellschaftliches Engagement in diesem Jahr gesucht wird, sind:

- Projekte gegen alle Formen des politischen Extremismus sowie gegen antisemitische Vorurteile und rassistische Ideologien

- Projekte zur Förderung von Integration, insbesondere unter aktiver Beteiligung von Migrant/innen

- Maßnahmen zur Gewaltprävention und Stärkung von Zivilcourage

- Aktives Engagement gegen die Diskriminierung insbesondere gleichgeschlechtlicher Orientierungen

- Aktivitäten, die einen generationenübergreifenden Ansatz verfolgen und Projekte zur Förderung zivilgesellschaftlichen Engagements bei der Generation „50 plus“



Interessierte können sich einfach und unkompliziert auf der Homepage des Bündnisses (http://www.buendnis-toleranz.de/cms/beitrag/10031590/425892/) bewerben.

Einsendeschluss ist der 20.09.2010.

 

Homepage SPD Bezirk Oberpfalz

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.