AK Labertal - die lebendige SPD in der Region

Veröffentlicht am 18.11.2008 in Regionalpolitik

Die SPD im Labertal pflanzt einen Wa(h)lnußbaum am Kindergarten in Langquaid

Wa(h)lnuß-Pflanzung mit „Labertaler Erde“ – breite Themenpalette abgesteckt
Langquaid. Der neugegründete SPD-Arbeitskreis Labertal traf sich am vergangenen Montag zur ersten Arbeitssitzung im Gasthaus Huberbräu in Langquaid. Im Vorfeld pflanzten die teilnehmenden Ortsvereine den Baum des Jahres 2008 – eine Walnuß - am Kindergarten Rappelkiste. In einer offenen Sitzung wurden anschließend die Themen für die zukünftige Arbeitskreistätigkeit abgesteckt und erste Beschlüsse gefasst.

Erde aus allen Teilen des Labertals brachten die SPD-Ortsvereine nach Langquaid und pflanzten darin, in einer gemeinsamen Aktion auf dem Gelände des Kindergartens Rappelkiste, eine Walnuß, den Baum des Jahres 2008. „Es wird zwar ein paar Jahre dauern, aber bis zur nächsten Kommunalwahl wird dieser Baum Früchte tragen, dann wird die SPD in Langquaid die ersten Wa(h)lnüsse knacken“, so die Ortsvorsitzenden Kirsten Reiter bei der Pflanzung.

Anschließend trafen sich die Vertreter der Labertaler SPD-Ortsvereine im Gasthaus Huberbräu zur gemeinsamen Sitzung. Versammlungsleiter Rainer Pasta vom OV Geiselhöring begrüßte die Anwesenden und freute sich über die gelungene Baumpflanzung: „Auch in Geiselhöring knackt die SPD verschiedentlich harte Wa(h)lnüsse. Aus diesem Grund haben wir uns gefreut, den Walnussbaum für Langquaid beisteuern zu können. In der guten Labertaler Erde wird er hier sicherlich bald Früchte tragen“. Im weiteren steckte er die Ziele des Arbeitskreises ab: „Der Arbeitskreis Labertal wird dazu beitragen, dass die SPD in der Region als das empfunden wird, was sie ist: lebendig und bayerisch. Er soll für alle interessierten Bürger eine offene Tür zur Sozialdemokratie darstellen.“

Nach einer ausführlichen Ideensammlung, bei der neben aktuellen Themen auch politische Grundsatzfragen angesprochen wurden, ging man daran, die nahe und fernere Zukunft des Arbeitskreises zu planen. Die Vernetzung der Veranstaltungsangebote und die gemeinsame Organisation von Seminaren wurden ebenso in die Aufgabenliste aufgenommen wie die Erstellung einer eigenen Homepage des AK Labertal mit der Möglichkeit sich per Newsletter jederzeit persönlichen zu informieren. Die enge Zusammenarbeit mit den MdLs Johanna Werner-Muggendorfer und Reinhold Perlak sieht der Arbeitskreis als Aufgabe und Chance für die SPD in der Region. Als zukünftige Themen wurden die Schaffung eines eigenen Preises des AK für ehrenamtliches Engagement und die mögliche Energieversorgung in den örtlichen Industriegebieten mit Blockheizkraftwerken angedacht.

Das Labertal in Europa – Europa im Labertal
Für das Frühjahr wurde eine große Veranstaltung zur Europawahl in Mallersdorf-Pfaffenberg angeregt. Der Ort hat mit zwei aktiven EU-Partnerschaften (Polen und Italien) hierfür die besten Voraussetzungen und mit den beiden Kandidaten Christian Flisek (Ndb.) und Ismail Ertuk (Opf.) kann die SPD im Labertal Antworten auf die drängenden Fragen zur Europäischen Union anbieten. Auch allen anderen Gemeinden in der Region soll die Möglichkeit gegeben werden, ihre Partnerschaften entsprechend vorzustellen.

Im Sommer wird eine gemeinsame Veranstaltung mit den Bundestagskandidaten der vier Stimmkreise und einer themenbezogener Podiumsdiskussion organisiert werden, so die Pläne das SPD-Arbeitskreises Labertal. Das nächste Treffen wurde für Ende Januar in Pfeffenhausen vereinbart. (pas)

 

Homepage SPD KV Straubing-Bogen

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.