Abstimmung zur Frauenquote im Deutschen Bundestag

Veröffentlicht am 18.04.2013 in Bundespolitik

Marianne Schieder: "Frauen sind und bleiben bei der CSU Schaufenster-Deko"

Als Vizevorsitzende der Landesgruppe Bayern in der SPD-Bundestagsfraktion kommentiert MdB Marianne Schieder die Abstimmung zur Frauenquote im Deutschen Bundestag: "Die heutige Abstimmung zur Frauenquote und die damit verbundene Diskussion belegt erneut, auf welch verloren Posten die Frauen und ihre Rechte bei der schwarz-gelben Bundesregierung und in der CSU sind."

"Schlimmer geht´s nimmer, wäre die passende Zusammenfassung des Auftritts von Frauenministerin Christina Schröder, der an Peinlichkeit nicht zu überbieten war", so Marianne Schieder weiter. Auch wenn die CSU-Landesgruppenvorsitzende in der Debatte mit Angriffen auf rot-grün abzulenken versuchte und die angeblichen Verdienste der CSU in Sachen Frauenförderung betonte, bleibt Fakt, dass der Frauenanteil in der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag bei 13 Prozent beträgt. Sechs bayerischen Frauen stehen 38 Männer entgegen – und keine stimmte für die Quote.

Innerhalb der CSU sind Frauen lediglich Zierde. Mit Gerda Haselfeld und Ilse Aigner versucht man ein frauenfreundliches Bild zu platzieren. Aber in Wirklichkeit sind Frauen in der CSU lediglich Schaufenster-Deko.

"Ich bin erschüttert, wie die CSU beispielsweise in der Oberpfalz mit ihren Frauen umgeht. Die Europaministerin Emilia Müller ist eine von drei Ministerinnen ( insgesamt gibt es 11) im Freistaat. Sie hat für die Landtagswahl nicht einmal einen eigenen Stimmkreis bekommen".

Die SPD steht für den gesellschaftlichen Fortschritt und wird das ab Herbst in Regierungsverantwortung im Freistaat und auf Bundesebene beweisen und die Quote durchsetzen. "Wir stehen für Gerechtigkeit, die Quote gehört auch dazu."

 

Homepage SPD Bezirk Oberpfalz

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.