Abschalten gefordert!

Veröffentlicht am 10.10.2010 in Umwelt

SPD aus Stadt und Landkreis Landshut bei der Ketten-Re-Aktion in München

Das Wetter meinte es gut mit den Teilnehmern der Ketten-Re-Aktion in München - rund 50.000 Demonstranten fanden sich ein, um bei strahlendem Sonnenschein in der Landeshauptstadt gegen die Atompolitik von CSU und FDP zu protestieren. Die SPD aus Stadt und Landkreis Landshut hatte einen Bus eingesetzt und war mit von der Partie, als um 15.00 Uhr der 10 Kilometer lange Kettenschluss erfolgte.

Mit der Anti-Atom-Menschenkette durch die Münchner Innenstadt haben die Menschen am Samstag ein klares Zeichen gegen die atomlobbyfreundliche Politik von CSU und FDP gesetzt und gezeigt, worauf es wirklich ankommt: auf eine saubere und sichere Zukunft!
Aus ganz Bayern, aus Baden-Württemberg und Hessen, aber auch aus Österreich waren Menschen angereist, um gegen das Sicherheitsrisiko Atomkraft auf die Straße zu gehen. "Radioaktive Strahlung kennt keine Grenzen" - und gerade die Region Landshut ist mit dem veralteten Reaktor Isar 1 massiv gefährdet, so die Landshuter Kreis- und Fraktionsvorsitzende Ruth Müller. Verantwortung zu übernehmen bedeute auch, nachfolgenden Generationen nicht über tausende von Jahren Atommüll aufzubürden. Mit dieser Demonstration in München habe man deutlich gemacht, dass eine Mehrheit der Bevölkerung in Bayern und ganz Deutschland gegen die verantwortungslose Atompolitik von Schwarz-Gelb ist. Ernst nehmen sollten die verantwortlichen Politiker auch die Sorgen der Menschen, die am Samstag auf die Straße gegangen sind - alleine im Bus der Landshuter SPD waren Altersklassen von 17 bis 70 Jahren vertreten, was deutlich macht, dass generationenübergreifend protestiert wird.

 

Homepage SPD Landkreis Landshut

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.