Abbau ziviler Arbeitsplätze bei der US-Army

Veröffentlicht am 08.02.2012 in Landespolitik

Transfergesellschaft muss auch vom Freistaat Bayern finanziell unterstützt werden

Im Gespräch der Landtagsabgeordneten Annette Karl mit den zivilen Personalvertretungen an den US-Army-Standorten Grafenwöhr und Hohenfels wurde deutlich, dass für die von Entlassung bedrohten deutschen Arbeitnehmern eine Transfergesellschaft nötig werden könnte. Damit soll die wichtige und notwendige Fort- und Weiterbildung der ausscheidenden Zivilangestellten gesichert werden. Die US-Army hat dafür eine halbjährige Finanzierungszusage gemacht.

Aus Sicht der Landtagsabgeordneten Karl und der Gewerkschaften ist dieser Zeitraum zu knapp bemessen. Karl fordert deshalb in einem Antrag an die Staatsregierung eine Aufstockung durch Landesmittel, so dass der Qualifizierungszeitraum auf zwölf Monate ausgedehnt werden kann. Das Bundesland Rheinland-Pfalz hat eine solche Finanzierungszusage für die gleichgelagerten Transfergesellschaften getätigt, wie das Beispiel Mannheim zeigt.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.