Gute Stimmung bei Sonne und Pizza

Veröffentlicht am 01.03.2026 in Wahlen

Bei schönstem Wetter fand am Freitag die Wahlabschlussveranstaltung der Hohenthanner SPD statt.

Das Bulli-Cafe des Altbürgermeisters Gerhard Babl aus Velden hielt Station an der Pizzeria in Hohenthann. Zusammen mit der Landratskandidatin Ruth Müller, MdL, lud der Ortsverein die Bevölkerung „Auf ein Stück Pizza“ ein. Unter freiem Himmel und Sonnenschein konnte Karin Hagendorn mit ihrem Team die zahlreichen Gäste begrüßen. In Gesprächen bei Pizza, Limo und Kaffee kamen die Besucher mit den Kandidatinnen und Kandidaten für den Gemeinderat- und den Kreistag schnell ins Gespräch. Viele Jugendliche waren gekommen und Miriam Hatzl, die jüngste unter den Kandidaten, griff deren Anliegen auf und forderte: „In der Gemeinde fehlt ein Jugendtreff, der von einem Sozialarbeiter betreut werden müsste“.

Das Thema Tierschutz und Katzenschutzverordung wurde angesprochen. Eine Besucherin beklagte, dass hier zu wenig getan würde. Ruth Müller pflichtete ihr bei und kritisierte, dass in Bayern aktuell nur sieben Kommunen eine Katzenschutzverordnung mit Kastrationspflicht erlassen haben. Dem gegenüber stünden an die 300.000 streunende und verwilderte Katzen.

Joachim von Selasinksy war die Sicherheit der Radwege in der Gemeinde ein Anliegen, für das er sich im Gemeinderat gerne einsetzen würde. Es wurde über den öffentlichen Nahverkehr und viele andere Themen, wie die Zukunft des Raiffeisengeländes gesprochen. „Wir wollen die Gemeinde im Sinne aller Bürgerinnen und Bürger weiterentwickeln“, so Karin Hagendorn, die Ortsvorsitzende und ergänzte, dass eine starke Opposition wichtig für Perspektivwechsel und Kontrolle sei.

Die aktuelle Diskussion zu den Krankenhäusern im Landkreis nutzte Ruth Müller, um ihren Standpunkt noch einmal klarzustellen. „Alle fünf Standorte bleiben erhalten, das ist vertraglich vereinbart. Insbesondere bei den beiden Krankenhäusern in Landshut werden vorhandene Doppelstrukturen überprüft und beispielsweise bei der Geburtshilfe zusammengefasst. Neue Angebote für die Gesundheitsvorsorge, wie z.B. Augenklinik oder Dermatologie sind angedacht, dafür braucht man das ganze vorhandene Personal und noch mehr“, erklärte Müller. Für den Kreistag kandidieren Stefan Schiessl, Karin Hagendorn und Philipp Becker, sie unterstützen die Landratskandidatin Ruth Müller, weil sie die umfangreichste Erfahrung, gepaart mit Herz und Verstand, für dieses Amt mitbringt.

 

Homepage SPD Landkreis Landshut

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.