Unterrichts-Ausstattung muss zeitgemäß bleiben

Veröffentlicht am 13.11.2018 in Arbeitsgemeinschaften

Die SPD-Senioren besichtigten auch die Schul-Werkstätten, wo Studiendirektor Alexander Wald (rechts) informierte

SPD-Senioren besuchten Berufsschule I – Hoher Schulstandard beeindruckte

Einen Blick auf das berufliche Unterrichts-Angebot erhielten die SPD-Senioren, die unter Führung von Rolf Haucke die Berufsschule Landshut I besuchten. Dort wurden die Sozialdemokraten aus der Stadt und dem Landkreis Landshut von Oberstudiendirektor Reinhold Ostermaier und Studiendirektor Alexander Wald empfangen. Gerade die Senioren erkannten, wie sich die Arbeitswelt und damit auch der berufliche Unterricht seit ihrer schon lange zurückliegenden Lehrzeit verändert haben.

Den Kontakt zur Berufsschule hatten Reinhard Wendrich, einst selbst Pädagoge an dieser Schule, und die Verbandsrätin Maria Haucke hergestellt, berichtete zunächst Rolf Haucke. Nach seinen Worten will die SPD-Arge „60 plus“ auch dazu beitragen, dass wissbegierige Senioren auch immer wieder Hintergrund-Informationen bekommen. Und dazu wollen sie, wie bei dieser Schule, auch wissen, wo ihre Enkel beschult werden.

Die baugeschichtliche Entwicklung dieser Berufsschule, die von einem Zweckverband der Stadt und des Landkreises Landshut betrieben wird, erläuterte deren Leiter Reinhold Ostermaier. Dabei unterstrich er, dass die „blühende Landshuter Region“ nun, nach Abschluss der Bauarbeiten, eine auf einem hohen Niveau ausgestattete Berufsschule habe. Diese helfe mit, einen gut ausgebildeten Fachkräfte-Nachwuchs zu erreichen.

Die einleitenden Worte des Schulleiters ergänzte dann Studiendirektor Alexander Wald bei dem zweistündigen Rundgang durch die Schule. An die 3500 Heranwachsende werden derzeit an der Berufsschule, der Berufsoberschule und der Fachschule für Informatik unterrichtet. „Wir stehen hierbei auch im Wettbewerb mit weiteren Schulen“, betonte der Pädagoge. Nach seinen Angaben unterrichten an der Schule etwa 150 voll- und teilzeitbeschäftigte Lehrkräfte.

Aus der Sicht einer Verbandsrätin schilderte Stadträtin Maria Haucke die Herausforderungen, die Stadt, Landkreis, Planer und Handwerker beim Bau auf dem innerstädtischen Grundstück zu bewältigen hatten. Für die Erweiterung, Sanierung und  Modernisierung dieser Schule wurden rund 90 Millionen Euro ausgegeben. Baubeginn sei 2011 gewesen.

Bei dem Rundgang durch die Schule konnten sich die SPD-Senioren von deren zeitgemäßer Ausstattung überzeugen. Trotzdem erinnerte Alexander Wald daran, dass auch künftig immer wieder in diese Ausstattung investiert werden muss, um den hohen Standard zu halten. Derzeit sei die Digitalisierung zu bewältigen. Dabei müsse berücksichtigt werden, dass die Betriebe, aus denen die Schüler kommen, auch ein unterschiedliches Niveau haben. Auch die Lehrkräfte müssen sich wiederkehrend fortbilden, um in ihrem Wissen mit der gewerblichen Wirtschaft mithalten zu können.

 

Homepage SPD Landkreis Landshut

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.