MdB Marianne Schieder: „Jetzt für Deutschlands größten Ehrenamtspreis bewerben oder Engagierte vorschlagen!“

Veröffentlicht am 20.04.2016 in Presse

„Tag für Tag engagieren sich 23 Millionen Menschen freiwillig für das soziale und gesellschaftliche Zusammenleben in Deutschland. Um ihnen für ihren gemeinnützigen Einsatz Anerkennung und Dank auszusprechen, wurde 2003 der Deutsche Bürgerpreis von der Initiative ‚für mich. für uns. für alle.‘ ins Leben gerufen“ informiert die SPD-Bundestagsabgeordnete Marianne Schieder. 

Der Deutsche Bürgerpreis ehrt jährlich herausragendes Engagement von Personen, Vereinen und Unternehmen in den Kategorien „U21″, „Alltagshelden“ und „Lebenswerk“. Mit über 2.300 Bewerbungen im Jahr und Sach- und Geldpreisen im Gesamtwert von rund 440.000 Euro ist die Auszeichnung damit Deutschlands größter Ehrenamtspreis. Mit dem diesjährigen Motto "Deutschland 2015 – Integration gemeinsam leben“ rückt er das Thema ‚Geflüchtete‘ in den Mittelpunkt, das derzeit wie kein anderes die Gesellschaft beschäftigt.

„Klar ist: Integration braucht Menschen, die für andere Türen öffnen. Ihnen die Hand reichen, ihnen Wertschätzung zeigen. Und ihnen die Werte unserer Gesellschaft vermitteln. Sport treiben, im Chor singen, Theater spielen – bei gemeinsamen Aktivitäten wachsen Menschen unterschiedlicher Herkunft zusammen. Vereine kümmern sich um Geflüchtete, Schulen setzen sich für Migrantinnen und Migranten ein, Bürger- und Helferinitiativen fördern den Austausch und das Miteinander. Das zeigt, wie wichtig ehrenamtliches Engagement ist“, so die Abgeordnete weiter.

Ehrenamtlich tätige Personen, Vereine und Unternehmen, die sich im Bereich Integration stark machen, können sich bis zum 30. Juni 2016 für den Deutschen Bürgerpreis bewerben oder andere Engagierte vorschlagen. Informationen für die Direktbewerbung bzw. einen Vorschlag durch Dritte gibt es unter www.deutscher-buergerpreis.de.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.