Kreistagsfraktion besucht Dimetria

Veröffentlicht am 17.07.2015 in Kreisvorstand

"Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, Menschen mit Behinderungen die gleichberechtigte Teilhabe am Berufsleben zu ermöglichen. Arbeit ist in unserer modernen Leistungsgesellschaft ein zentraler Lebensbereich, der für jeden offen stehen muss. In unserem Team arbeiten behinderte und nichtbehinderte Menschen. Mehr als 50% unserer Mitarbeiter sind als schwerbehindert anerkannt“, mit diesen Worten begrüßte die Geschäftsführerin der Integrationsfirma „Dimetria“, Frau Mechthild Wagner, die Mitglieder der Kreistagsfraktion SPD/Grüne am Mittwoch in der betriebseigenen Druckerei in der Rennbahnstraße in Straubing. „

Es wird viel von Integration und Inklusion geredet, wir wollen uns die Praxis ansehen“, leitete Fraktionsvorsitzender Heinz Uekermann ein. „Als Spezialist für die Integration von Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen in die Arbeitswelt leisten wir einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag zur psychosozialen Versorgung in der Region. Im November 1998 gegründet, beschäftigen wir heute 157 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Davon sind 97 Menschen schwerbehindert“, so die Geschäftsführerin. Ein Rundgang durch den Drucksaal, gefolgt von den Erklärungen zur „Hand- und Tischarbeit“ sowie der Broschürenfertigung durch die Herren Wenzl und Ernst, zeigte den Besuchern anschaulich, wie Inklusion gelebt wird. „Integrationsfirmen sind Modelle mit Zukunft und eine Unterstützung mit öffentlichen Aufträgen ist mehr als gerechtfertigt“, so das Resümee der Fraktionsmitglieder.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.