„Neustart mit einer starken SPD“

Veröffentlicht am 15.11.2014 in Kreisvorstand

Kreisvorsitzender und 3. Bürgermeister Mallersdorf-Pfaffenberg Martin Kreutz

Mitterfels. Bei ihrer Tagung am Samstag in Mitterfels im „Gasthof zur Post“ befasste sich die Landkreis SPD mit der Nachwahl zum Kreistag und diskutierte aktuelle politische Themen.

„ Es hat sich gezeigt, dass die CSU mit ihrem Versuch die Nachwahl des Kreistages nur auf Geiselhöring zu beschränken, kläglich gescheitert ist. Der Versuch der Rechtsbeugung wurde sowohl von der Regierung von Niederbayern als auch vom Staatsministerium des Innern kategorisch abgelehnt“ , so Martin Kreutz der Kreisvorsitzende der SPD. Es wurden also alle anderen Fraktionen im Kreistag bestätigt, die diesen Dringlichkeitsantrag der CSU aus rechtlichen Gründen abgelehnt hatten.

Bürgermeister Fritz Fuchs warb engagiert dafür, bei der Nachwahl ein demokratisches Zeichen zu setzen, das sich mit einer hohen Wahlbeteiligung nicht nur in Geiselhöring, sondern im gesamten Landkreis dokumentieren würde. Aus Sicht der SPD müsse man diese Wahl als Chance begreifen, die absolute Mehrheit abzuwählen und gerechte Verhältnisse im Kreistag herzustellen. „Wir setzen weiterhin auf eine sachorientierte, engagierte und ehrliche Politik, die das Vertrauen der Wählerinnen und Wähler rechtfertigt“, stellte der bisherige Fraktionsvorsitzende Heinz Uekermann fest und verdeutlichte dies an dem Slogan „Neustart mit einer starken SPD“. Im Anschluss wurde gemeinsam das Gerüst für einen kurzen, aber intensiven Wahlkampf erarbeitet.

Als aktuelles Thema wurde die Lage der Schulstandorte angesprochen. So sind in Bayern derzeit mindestens 163 Haupt-/Mittelschulen im Bestand gefährdet bzw. sogar akut gefährdet, davon 27 in Niederbayern. Auch Schulstandorte im Landkreis Straubing-Bogen sind davon betroffen. Es gäbe aber durchaus mit der Gemeinschaftsschule die Möglichkeit, das kommunale Bildungsangebot deutlich zu verbessern, gerechter zu machen und alle Schulabschlüsse an die regionale Schule zu holen, war man sich einig.

Breite Zustimmung erfuhren die (ehemaligen) Kreisrätinnen und Kreisräte der Fraktion SPD/Grüne für ihren Einsatz zum Thema „Freihandelsabkommen“. Die Fraktion war durch ihren Antrag der Wegbereiter für eine einstimmige Resolution des Kreistages kurz vor seiner Auflösung. Die kommunale Daseinsvorsorge darf nicht angetastet werden, die hohen europäischen Standards dürfen nicht aufgeweicht werden, was den Verbraucherschutz, die Lebensmittelsicherheit, den Arbeitnehmerschutz, die Sozialstandards und den Umweltschutz betrifft. Auch ein Streitschlichtungsverfahren zum Investorenschutz wird abgelehnt.

 

Homepage SPD KV Straubing-Bogen

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.