60 Jahre Treue zur SPD

Veröffentlicht am 15.02.2010 in Lokalpolitik

von links: Kerstin Schanzer, Hildegard u. Reinhold Pönisch, Erhard Fleischmann und Marianne Bontzol

„Mit Deutschland und der SPD durch dick und dünn“

Essenbach: Vor kurzem besuchten der SPD-Ortsvorsitzende von Essenbach, Erhard Fleischmann, die stellvertretende Kreisvorsitzende Kerstin Schanzer und die SPD-Geschäftsführerin Marianne Bontzol die Familie Pönisch. 1949, zur Geburtsstunde der Bundesrepublik Deutschland traten Hildegard und Reinhold Pönisch in die SPD ein. „Wir sind praktisch mit der Bundesrepublik und der SPD durch „dick und dünn“ gegangen“, so Hildegard Pönisch.

Bis heute, also seit über 60 Jahre hielten beide ihrer Partei die Treue. Hildegard Pönisch wuchs in einer sozialdemokratischen Familie auf und war schon als kleines Mädchen bei den „Falken“ (Jugendgruppe der SPD) in Regensburg aktiv. Nach der Eheschließung war Reinhold Pönisch bei der Arbeiterwohlfahrt tätig und dann nach dem Umzug nach München war er lange Zeit bei der Gewerkschaft beschäftigt. Das Ehepaar Pönisch war sehr reiselustig und bald organisierten sie die ersten Seniorenfahrten durch ganz Europa. Leider ist das heute nicht mehr möglich, da Reinhold Pönisch durch ein schweres Leiden an den Rollstuhl gefesselt ist. Vor 10 Jahren zogen die beiden von München nach Essenbach. Hildegard Pönisch versorgt in liebevoller Weise ihren Ehemann. Beide freuten sich sehr über die Urkunden und Ehrennadeln, die ihnen der SPD-Vorsitzende Erhard Fleischmann überreichte. Gemütlich saß man noch einige Zeit zusammen, es gab aus dem ereignisreichen Leben der Familie Pönisch viel zu erzählen und gemeinsam erinnerte man sich an die großen Namen der deutschen Sozialdemokratie wie Erhard Eppler, Herbert Wehner, Willy Brandt, Helmut Schmidt und Gerhard Schröder. „Die Sozialdemokratie hat eine traditionsreiche Geschichte und wird auch die Zukunft federführend mitgestalten“, waren sich die Genossen einig.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.