150 Jahre alt – und junge Gesichter bei der SPD

Veröffentlicht am 06.08.2013 in Allgemein

Marcella Isleb, Christian Ude, Anja König, Ruth Müller, Harald Unfried, Michaela Stangl und Ugur Sahin (v.l.n.r.)

Christian Ude heißt Neumitglieder in der Residenz willkommen

Eine besondere Überraschung hatte die Landshuter Kreis- und Fraktionsvorsitzende Ruth Müller am Ende ihrer Begrüßung in der Landshuter Residenz parat: Christian Ude konnte drei neuen Mitgliedern das SPD-Mitgliedsbuch überreichen und hieß sie in der traditionsreichen, ältesten Partei Deutschlands willkommen. Ugur Sahin aus Ergolding, Marcella Isleb aus Landshut und Michaela Stangl aus Altdorf sind erst vor wenigen Wochen in die SPD eingetreten, um sich einzubringen und um ein Zeichen gegen die Politikverdrossenheit zu setzen. „Die Demokratie lebt vom politischen Engagement des Einzelnen“, so Christian Ude, der selbst mit 19 Jahren in die SPD eintrat.

Die SPD ist eine Partei mit Geschichte und Tradition und hat entschieden dazu beigetragen, die Demokratie in Deutschland zu festigen. Alleine die Sozialdemokraten widersetzten sich den Nazis mit der mutigen Rede von Otto Wels gegen das Ermächtigungsgesetz. Und auch heute seien die Sozialdemokraten auf der Höhe der Zeit, wie es Willy Brandt gefordert hatte, führte Christian Ude an den Beispielen Atomausstieg und Energiewende, Vereinbarkeit von Familie und Beruf und Chancengleichheit im Bildungssystem aus.

Den jungen Mitgliedern wünschte er viel Spaß und Erfolg bei den anstehenden Wahlkämpfen und weiterhin viel Interesse für das politische Geschehen in ihrem Umfeld.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.