5240 Straubinger arbeiten für weniger als 8,50 Euro die Stunde

Veröffentlicht am 03.08.2013 in Arbeitsgemeinschaften
SPD-Bundestagskandidatin Johanna Uekermann diskutiert mit Jusos Niederbayern über Arbeitsmarktpolitik

„In Straubing arbeiten derzeit rund 5240 Menschen für einen Niedriglohn und verdienen somit weniger als 8,50 Euro. Wer Vollzeit arbeitet, muss aber davon leben können, deshalb fordern wir den gesetzlichen Mindestlohn und wollen Leiharbeit und Minijobs beschränken“, betonte die SPD-Bundestagskandidatin Johanna Uekermann in Straubing beim vor-Ort-Gespräch mit den Jusos Niederbayern.

Johanna Uekermann lud die Mitglieder des Bezirksvorstandes der Arbeitsgemeinschaft der Jungsozialistinnen und Jungsozialisten in der SPD (Jusos) am Samstag in das Gasthaus Röhrl in der Gäubodenstadt ein, um im Dialog die Themenschwerpunkte für die örtliche Jugendwahlkampagne der Jusos zu setzen. Dabei legte Johanna Uekermann, die selbst als stellvertretende Bundesvorsitzende bei den Jusos aktiv ist, den Fokus auf den Bereich Arbeit und Ausbildung.

„Der Ausbildungsreport für Bayern des Deutschen Gewerkschaftsbundes für das Jahr 2012 zeigt, dass einerseits ein gravierender Mangel in der Qualität der Ausbildung besteht und anderseits nach wie vor nicht ausreichend Betriebe ausbilden“, so Uekermann. In Niederbayern waren Ende Juni noch 1700 Jugendliche ohne Ausbildungsplatz. Und trotz des propagierten Fachkräftemangels auf Seiten der Arbeitgeber und entgegen aller Behauptungen landeten im Jahr 2011 bundesweit rund 300.000 Jugendliche im sogenannten Übergangssystem.

Das duale System der Berufsausbildung sei erfolgreich und vorbildlich. Jugendliche wollen sich selbst und anderen beweisen, dass sie auf eigenen Füßen stehen können, so Uekermann weiter. „Ich bin der Überzeugung junge Menschen brauchen Planungssicherheit und einen guten Ausbildungsplatz und keine Maßnahmen oder befristete Jobs. Deshalb wollen wir als SPD die sachgrundlose Befristung abschaffen und ein Recht auf Ausbildung durchsetzen“, so die Bundestagskandidatin abschließend.

 

Homepage SPD Bezirk Niederbayern

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.