Sozial- und Ehrenamtsempfang für den Kreis Kelheim

Veröffentlicht am 21.02.2013 in MdB und MdL

Mit dem AK Labertal beim Sozialempfang in Bad Gögging: v.l. AK-Sprecher Rainer Pasta, Landtagsvizepräsident Franz Maget, MdL Johanna Werner-Muggendorfer, Bezrikstagskandidat Willi Dürr, Landtagskandidat Peter Stranninger, die OV-Vorsitzenden Georg Riedl und Reinhard Schwikovski

Ohne Menschen, die sich freiwillig engagieren, wäre die Gesellschaft ärmer.

Ein Anliegen der Landtagsfraktion der Sozialdemokraten ist, den Einsatz von Menschen für die Allgemeinheit zu würdigen und Danke zu sagen.

Dazu hatte MdL Johanna Werner- Muggendorfer in den Kursaal nach Bad Gögging geladen. Knapp hundert Landkreisbürgerinnen und - bürger waren gekommen. Alle sind sie ehrenamtlich als Helfer in verschiedensten Funktionen tätig, „die ganze Bandbreite der Gesellschaft“ drückte sie sich aus.
„Der Sozialstaat lebt vom Engagement der vielen Tausend Ehrenamtlichen in Vereinen, Wohlfahrtsverbänden, Selbsthilfegruppen und von der wertvollen Arbeit der hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in diesen Organisationen“, so Johanna Werner- Muggendorfer.

Wertschätzung für soziale Arbeit
Franz Maget, MdL, Vizepräsident des Bayerischen Landtags würdigte ebenfalls die Arbeit der freiwilligen Helfer. Ehrenamt sei eine Bereicherung. „Nur daheim vor dem Fernseher sitzen – das ist doch kein erfülltes Leben“, stellte er fest. Letztendlich sei der Einsatz der Freiwilligen unersetzlich.

Er appellierte an den Gesetzgeber, die Regeln so zu gestalten, dass ehrenamtliches Engagement weiterhin möglich ist. Er sprach dazu den Arbeitgebern ins Gewissen: Sie sollten ihren Mitarbeitern diesen Einsatz nicht verwehren: „Wenn wir eine lebendige Gesellschaft haben wollen, müssen wir uns das leisten.“

Grundsätzlich brauche es eine höhere Wertschätzung für soziale Arbeit – auch im Beruf. So sei Altenpflege mittlerweile eine hoch qualifizierte Tätigkeit.

 

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.