Bahn statt Startbahn

Veröffentlicht am 20.06.2012 in Verkehr

MdL Reinhold Strobl: "Vernünftige Bahnanbindungen zum Flughafen sind zielführender"

Die Reaktion der Staatsregierung aus CSU und FDP auf den Bürgerentscheid zur dritten Startbahn auf dem Münchener Flughafen vom vergangenen Wochenende stößt bei dem Sprecher der Oberpfälzer SPD-Landtagsabgeordneten Reinhold Strobl, MdL, auf Unverständnis. „Da wird versucht, einen klaren Bürgerentscheid zu ignorieren, anstatt sich nun wenigstens verstärkt um eine vernünftige Flughafenanbindung, vor allem für die weiter entfernten Regionen Bayerns zu kümmern“, ärgert sich Strobl.

Strobl fordert statt der Weiterverfolgung eines Projekts, das von der Mehrheit der betroffenen Bürger abgelehnt wurde, die Energien darauf zu konzentrieren, die vielschichtigen Probleme der bayerischen Verkehrsinfrastruktur anzugehen. „Eine vernünftige Bahnanbindung der Oberpfalz an den Flughafen oder der angemessene Anschluss der Region an das überregionale und europäische Bahnnetz wäre da zum Beispiel erheblich zielführender“, so Strobl.

Nach Strobls Ansicht werde die wichtige Funktion von demokratischen Bürgerentscheiden auf den Kopf gestellt, wenn nach einem so klaren Votum dies von der Staatsregierung, allen voran Wirtschaftsminister Martin Zeil, durch die Hintertür trotzdem weiter betrieben werden soll. „Wenn der Münchener Oberbürgermeister Christian Ude diese Entscheidung der Bürgerinnen und Bürger ohne Wenn und Aber akzeptiert, obwohl er ein Befürworter der Startbahn ist, dann ist das die richtige Reaktion“, so Strobl.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.