SPD AK Labertal diskutierte beim Parteitag in Bamberg mit MdL Markus Rinderspacher
SPD AK Labertal diskutierte beim Parteitag in Bamberg mit MdL Markus Rinderspacher
Für den SPD-AK Labertal nahmen der Kreisvorsitzende der SPD Straubing, Heinz Ueckermann, die Landshuter Kreisvorsitzende Ruth Müller aus Pfeffenhausen und Hans Kolbeck für den SPD-Unterbezirk Kelheim teil.
Einstimmig wurde der Leitantrag „Starke Wirtschaft – Gute Arbeit“ beschlossen und im Gespräch mit dem Fraktionsvorsitzenden der SPD im bayerischen Landtag, MdL Markus Rinderspacher machten die drei SPD-Politiker aus dem Labertal deutlich, wo der „Schuh auf dem Land drückt“.
Der demographische Wandel trifft insbesondere den ländlichen Raum – die jungen Menschen wandern ab in die Zentren, in denen es neben Arbeit auch kulturelle Angebote gibt. Der Strukturwandel geht mit einer rasant wachsenden Bedeutung forschungsintensiver Industrien und wissensintensiver Dienstleistungen einher, machte Rinderspacher deutlich. Umso wichtiger sei es, dass künftig Fortschritte in der Forschung schneller zur Anwendung kommen und in Arbeitsplätze umgesetzt werden. Doch hochqualifizierte Arbeitsplätze benötigen auch die entsprechende Infrastruktur auf dem Land – und hier hinkt Bayern seit langem hinterher, machte Heinz Ueckermann deutlich. Der Ausbau des schnellen Internets lasse weiter auf sich warten – ein 100-Millionen-Euro-Programm für die nächsten fünf Jahre sei lediglich ein Tropfen auf dem heißen Stein, so Ueckermann.
"Bayern versemmelt so die digitale Zukunft und läuft Gefahr, im Standortwettbewerb mit anderen Bundesländern zurückzufallen“, so Ruth Müller. In ihrer Heimatgemeinde Pfeffenhausen nehme jetzt die Kommune Geld in die Hand, um einzelne, unterversorgte Ortsteile mit einem schnellen Internet zu versorgen.
In der bayerischen Verfassung könne man den Grundsatz von der Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse im ganzen Land nachlesen, aber in Sachen Breitbandausbau werde mit zweierlei Maß gemessen, machte der EDV-Experte Johann Kolbeck aus Rohr deutlich. Ein schnelles Internet stelle heute für die Gewerbebetriebe, für Arbeitnehmer und Schüler eine wichtige Grundversorgung dar. Kommunen, die hier nichts anbieten können, haben das Nachsehen bei der Ansiedlung von Betrieben und leiden an einem Verlust der Attraktivität in der Bevölkerung. Der Freistaat Bayern muss hier endlich Finanzmittel in die Hand nehmen und ein Förderprogramm auflegen, so MdL Markus Rinderspacher. „Es wird höchste Zeit, dass der Staat die Verantwortung übernimmt, damit der Anschluss ans schnelle Internet so selbstverständlich wird wie der Telefonanschluss.“
Foto v. l. n. r.:
Heinz Ueckermann (Kreisvorsitzender SPD Straubing); MdL Markus Rinderspacher (Fraktionsvorsitzender der SPD im bayer. Landatag), Ruth Müller (Kreisvorsitzende SPD Landkreis Landshut), Johann Kolbeck (SPD Unterbezirk Kelheim)
Homepage SPD Landkreis Landshut
Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.
- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.
Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.
Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.
Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.
Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!
Vortrag 1: Langquaid Vortrag 2: Geiselhöring Vortrag 3: Rottenburg Vortrag 4: Straubing Vortrag 5: Aufhausen --------------------------------- Dröscher- Preis 2011 - "SPD erneuert sich" AK- Labertal erringt Platz 3 beim Bundesparteitag in Berlin Unterstützervideo I Unterstützervideo II Unterstützervideo III Unterstützervideo IV >Unser Wettbewerbsbeitrag: Wider das Vergessen - Zivilcourage heute Bilderimpressionen vom Stand der Labertaler SPD
Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.