Welt-Down-Syndrom-Tag

Veröffentlicht am 21.03.2012 in MdB und MdL

MdL Margit Wild: Menschen mit Down-Syndrom in ihrer Individualität akzeptieren

Der Welt-Down-Syndrom-Tag wird dieses Jahr bereits zum siebten Mal begangen, um an die gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Trisomie 21 zu erinnern. Down Syndrome International hat ganz bewusst den 21. März als Datum des Welt-Down-Syndrom-Tages festgelegt, weil der 21. Tag das 21. Chromosom symbolisieren soll und der März als dritter Monat des Jahres für die Verdreifachung des Chromosomenmaterials steht. „Der 21.3. ist der Tag im Jahr, an dem der Blick auf die ganz spezielle Situation von Menschen mit Down-Syndrom gerichtet werden soll. Vor allem die Fürsorge und Anstrengungen der Eltern, die sich voller Einsatz um ihre Kinder kümmern, sind bewundernswert“, betont die Landtagsabgeordnete Margit Wild.

Aus eigener beruflicher Erfahrung als Heilpädagogin und als Mitglied der interfraktionellen Arbeitsgruppe, welche die Inklusion in Bayern auf den Weg gebracht hat, weiß die Regensburger Abgeordnete, wie wichtig es ist, immer wieder an die Gesellschaft zu appellieren, Menschen mit Down-Syndrom als selbstverständlichen Teil unserer Gesellschaft anzuerkennen und Behinderung als Teil der Vielfalt des menschlichen Lebens zu begreifen.

Ein offenes, sensibles und vorurteilsfreies Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung sei vor allem eine Frage der Einstellung und der Wahrnehmung. „Daher rufe ich anlässlich des Welt-Down-Syndrom-Tags 2012 alle dazu auf, jeden Menschen mit Down-Syndrom in seiner Individualität zu akzeptieren und sein Recht auf Teilhabe in allen Lebensbereichen anzuerkennen. Es stellt eine Bereicherung für uns alle dar, wenn Menschen mit und ohne Behinderung sich bedingungslos akzeptieren, gemeinsam leben, lernen und arbeiten“, so die Landtagsabgeordnete weiter.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.