Fehlstart der Staatsregierung ins neue Schuljahr

Veröffentlicht am 15.10.2011 in Bildung

Unterrichtsausfälle sind schon wieder Alltag

In der Bekanntmachung des Kultusministeriums zum neuen Schuljahr kann man Sätze lesen wie „Die Schülerin und der Schüler stehen im Mittelpunkt der bayerischen Bildungspolitik …“, „Bildung hat in Bayern Vorrang“, „Das Bildungswesen eröffnet … allen Schülerinnen und Schülern unabhängig vom Elternhaus mehr Teilhabechancen.“
Die Regensburger SPD-Landtagsabgeordnete Margit Wild kritisiert den Kultusminister scharf: „Der Realitätsverlust von Kultusminister Spaenle ist augenfällig, seine Aussagen ein Hohn für alle Leidtragenden der Bildungspolitik der Staatsregierung.“

Diese sei ins neue Schuljahr denkbar schlecht gestartet: Unterrichtsausfälle sind schon nach wenigen Wochen wieder Alltag, Lücken werden durch fachfremden Unterricht gefüllt. Die vom Minister versprochenen mobilen Reserven werden de facto fest eingesetzt und damit alles, nur nicht „mobil“.

Und was tut der Minister dagegen? Er beschönigt und verhöhnt.“, so die Bildungspolitikerin weiter. Zynisch seien auch seine Aussage zur geringen Einstellungsquote und überlangen Wartelisten für Junglehrer: Sie hätten sich vor ihrem Studium überlegen sollen, ob man sie braucht. „Dabei brauchen wir neue Lehrer mehr denn je!“, meint Wild. Auch Spaenles „runder Tisch“ zum Unterrichtsausfall sei eine Farce: „Reden statt Handeln“ sei das Motto des Kultusministers.

Die SPD-Landtagsfraktion fordere daher in einem Dringlichkeitsantrag die sofortige Einstellung neuer Lehrkräfte, um die Problematik des Unterrichtsausfalls und der übergroßen Klassen in den Griff zu bekommen. Margit Wild: „Der Fehlstart des Kultusministers ins neue Schuljahr darf nicht zulasten der Schüler, Lehrer und Eltern in Bayern gehen!“

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.