Alarmierende Schulabbrecherquote

Veröffentlicht am 28.02.2011 in Bildung

MdL Reinhold Strobl besorgt über Entwicklung in Teilen der Oberpfalz

Die hohe Quote von Schulabbrechern in den kreisfreien Städten Amberg (15,0 %), Regensburg (10,3%) und Weiden (9,4%) hat den SPD-Landtagsabgeordneten Reinhold Strobl alarmiert. Strobl: „Ich gehe davon aus, dass die Schülerinnen und Schüler in den kreisfreien Städten genauso gescheit und die Lehrerinnen und Lehrer genauso engagiert sind wie in den Schulen in den Landkreisen, wo es erheblich günstigere Quoten (Amberg-Sulzbach: 3,9%) bei den Schulabbrechern gibt.“ Die Ursache für die erschreckend hohe Zahl von Schulabbrechern, so Strobl, müsse also wo anders liegen. Bedarf es eines Ausbaus der individuellen Förderung? Brauchen wir mehr Schulsozialarbeiter?

In einer Anfrage zum Plenum will Strobl nun von der Staatsregierung wissen, wie sich diese die Ergebnisse der Untersuchung der Bertelsmann-Stiftung erklärt und welche Gegenmaßnahmen hier vorgenommen werden können. Schon bei der Vorstellung der Studie hat Dr. Jörg Dräger gefordert, dass es entscheidend ist, die Probleme in den Kreisen und Kommunen zu erkennen und für die betroffenen Jugendlichen, Schulen und Stadtteile passgenaue Lösungen zu suchen. Auf keinen Fall, so Strobl, könne man die Ergebnisse der Studie einfach nur so zur Kenntnis nehmen und dann wieder zur Tagesordnung übergehen. Hier müsse unbedingt etwas geschehen, damit diese erschreckend hohe Quote möglichst bald der Vergangenheit angehört.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.