Sozial gerecht – Wirtschaftlich stark – Ökologisch vernünftig

Veröffentlicht am 15.01.2011 in Bundespolitik
Neuer Fortschritt, wie wir ihn verstehen Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten wollen eine Gesellschaft, der es von Generation zu Generation besser geht. Diese Zuversicht ist angesichts sozialer, wirtschaftlicher und ökologischer Probleme in den letzten Jahren brüchig geworden. Wir brauchen Zuversicht. Ein „neuer Fortschritt“ misst sich für uns in erster Linie daran, ob es gelingt, die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger auf nachhaltiger Grundlage zu verbessern.
Neuer Fortschritt heißt für uns:
  • die demokratischen Mitwirkungs- und Mitbestimmungsmöglichkeiten in allen Lebensbereichen auszubauen.
  • sich für die volle Gleichstellung von Frauen und Männern – vor allem in der Arbeitswelt – einzusetzen.
  • dem alten Ziel einer Humanisierung der Arbeit neuen Schwung zu verleihen.
  • ein Gesundheitssystem zu schaffen, in dem jede Bürgerin und jeder Bürger den gleichen Zugang zu medizinischen und pflegerischen Leistungen auf hohem Niveau hat und in dem alle auch in die gemeinsame Solidarität einbezogen sind.
  • ein Steuer- und Abgabensystem zu schaffen, das Bund, Ländern und Kommunen die Mittel bereitstellt, die sie benötigen, um den Erwartungen der Bürgerinnen und Bürgern an ihre Leistungsfähigkeit entsprechen zu können.
  • Vollbeschäftigung möglich zu machen und den Industrie- und Dienstleistungsstandort Deutschland umfassend zu modernisieren.
  • die Anzahl derjenigen zu verringern, die das Bildungssystem ohne Berufsqualifizierung verlassen sowie die Leistungsfähigkeit des ganzen Systems von der frühkindlichen Betreuung bis zur beruflichen Weiterbildung zu verbessern.
  • die Städte und Gemeinden zu stärken, damit diese wieder eine gute öffentliche Infrastruktur und Daseinsvorsorge gewährleisten und damit wieder zu Orten einer lebendigen Bürgergesellschaft werden können.
  • die europäische Einigung im Sinne eines „sozialen Europa“ konsequent voranzutreiben und auch auf internationaler Ebene Schritt für Schritt Regeln zur demokratischen Gestaltung des globalen Kapitalismus durchzusetzen.
Fortschritt, wie wir ihn verstehen, führt in eine freiere, gerechtere und solidarischere Gesellschaft. Wir wollen 2011 dazu nutzen, über unseren Fortschrittsbegriff eine große, gesellschaftliche Debatte zu führen. Wir wollen Fortschritt, der allen Menschen nutzt.
 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.