Ein Zeichen gegen RECHTS

Veröffentlicht am 05.09.2010 in Veranstaltungen

Die SPD-Läufer mit ihren Aktions-T-Shirts. U.a. die Ortsvorsitzenden Johannes Faden (Geiselhöring) und Armin Buchner (Schierling) – Hubert Wittmann und die Aufhausener liefen sich schon warm.

Wessely-Lauf 2010: Wir bleiben bunt
Die Ortsvereine Schierling und Aufhausen unterstützten die Geiselhöring SPD

Mit einer T-Shirt-Aktion bezog die Geiselhöringer SPD beim diesjährigen Hubert-Wessely-Gedächtnislauf Position „gegen rechtes Gedankengut aus Geiselhöring“ , wie es vom hier ansässigen Wikinger-Versand verbreitet wird. Unterstützt wurde die SPD von Geiselhöringer Bürgern und den befreundeten SPD-Ortsvereinen Schierling und Aufhausen.

Wie jedes Jahr stellte auch 2010 die Geiselhöringer SPD eine Läufergruppe für den traditionellen Hubert-Wessely-Gedächtnislauf. Für eine Stunde gehörte die Bahn beim gutbesuchten 24-Stunden-Lauf dem Ortsverein und jede Runde steigerte die Jugendsportförderung der Stadt Geiselhöring um 10 Cent. Mit einem Motiv-T-Shirt bezogen die sozialdemokratischen Läufer Position gegen rechtes Gedankengut und warben für ein „gemeinsames und buntes Bayern“.

„Ideenreiche und öffentlichkeitswirksame Aktionen wie unser T-Shirt helfen bei der Auseinandersetzung mit diesem schwierigen Thema“, so SPD-Ortsvorsitzender Johannes Faden, der die Aktion mit initiierte. Klar distanzieren sich der Ortsverein und seine Mitglieder von gesetzwidrigen Aktivitäten gegen rechts, wie den zuletzt aufgetretenen Schmierereien in Geiselhöring. „Wir stellen uns auf die Seite derjenigen, die in Geiselhöring Integration vorantreiben und das Miteinander gestalten – so wie der TV Geiselhöring nicht zuletzt beim Wessely-Lauf“, so Faden über die T-Shirt Aktion der SPD. Viele Beiträge zur derzeit laufenden Integrationsdebatte zeigten jedoch auf, dass rechtes Gedankengut weit verbreitet und immer und überall vorhanden sei. Für alle in der Gesellschaft sei es deshalb wichtig , klar und konstruktiv Position gegen Rechts zu beziehen. Dass die Geiselhöringer SPD mit dieser Meinung nicht alleine steht, zeigte die Teilnahme weiterer Ortsvereine aus der Region: Aus Schierling und Aufhausen nahmen weitere SPDler am Wessely-Lauf und der Aktion teil. Auch von engagierten Bürgerinnen und Bürgern aus Geiselhöring, sowie von ver.di-Mitgliedern und wurde das T-Shirt während des Laufes getragen. „Wir sind uns alle einig: Wir bleiben bunt – in Geiselhöring und darüber hinaus“, freute sich auch SPD-Schriftführer Rainer Pasta über die vielfache Unterstützung, und verwies auf das T-Shirt-Motiv, das für eine bunte Gesellschaft nicht nur in Geiselhöring, sondern in ganz Bayern wirbt.

 

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.