Junge Berufstätige für Austauschjahr 2011-2012 in den USA gesucht

Veröffentlicht am 24.08.2010 in MdB und MdL

Ein Jahr „American Way of Life“

Die oberpfälzer Bundestagsabgeordneten Werner Schieder und Marianne Schieder rufen junge Berufstätige zur Teilnahme am Parlamentarischen Patenschafts-Programm auf und erinnern daran, dass die Bewerbungsunterlagen nur noch bis 3. September 2010 angefordert werden können.
Amerika, das ist mehr als die US-Streitkräfte in Grafenwöhr, McDonald’s und Hollywood. Sich selbst ein Bild von der amerikanischen Lebensweise zu machen, ist eine prägende und spannende Erfahrung, die ich jedem nur empfehlen kann. Junge Menschen sollten die Welt kennenlernen und ihren Horizont erweitern; das Patenschaftsprogramm ist ein guter Weg dahin“, betont Werner Schieder.

Seit mehr als 25 Jahren bietet der Deutsche Bundestag gemeinsam mit dem amerikanischen Kongress jungen Berufstätigen die Chance, mit einem Auslandsaufenthalt ihre persönlichen Zukunfts- und Karriereaussichten zu verbessern. Bislang haben rund 4.000 Teilnehmer dieses Angebot wahrgenommen.

Mit dem einjährigen USA-Aufenthalt, einer Kombination aus Collegebesuch und berufsbezogenem Praktikum, ermöglicht das Parlamentarische Patenschafts-Programm auch im nächsten Jahr wieder 75 deutschen Nachwuchskräften, den "American Way of Live" vor Ort zu erleben. Als junge Botschafter ihres Landes tragen sie so zur besseren Verständigung beider Nationen bei.

Ziel dieses von den Parlamenten der beiden Staaten veranstalteten Austausches ist das Kennenlernen der historischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklung des anderen Landes und eine Vertiefung der deutsch-amerikanischen Beziehungen. Abgeordnete des Bundestages und Mitglieder des amerikanischen Kongresses übernehmen für die Dauer des Aufenthaltes die Patenschaft für die Teilnehmer und Teilnehmerinnen. InWEnt - Internationale Weiterbildung und Entwicklung gGmbH ist für die Durchführung zuständig. Die Kosten für die Vor- und Nachbereitung, den College-Besuch, die Unterbringung in Gastfamilien sowie die Reise- und Versicherungskosten werden vom Deutschen Bundestag und dem amerikanischen Kongress übernommen.

Die Bewerbungsunterlagen für den im August 2011 startenden Austausch können bis zum 3. September 2010 angefordert werden. Junge Berufstätige, die sich für das Programm bewerben, sollten nach dem 31. Juli 1986 geboren sein, über einige Jahre Unterricht in der englischen Sprache sowie eine bei der Ausreise abgeschlossene Berufsausbildung verfügen.

MdB Marianne Schieder, die regelmäßig die Patenschaft für Jugendliche übernimmt, ermutigt alle Interessierten, sich diese Chance nicht entgehen zu lassen und sich bis zu bewerben. „Beim Parlamentarischen Patenschafts-Programm geht es nicht nur darum, dass junge Menschen Land und Leute kennenlernen und ihre Sprachkenntnisse verbessern. Es geht darum, einen Beitrag zur besseren Verständigung zwischen jungen Deutschen und Amerikanern zu leisten“, sagt Marianne Schieder.



Weitere Informationen und Bewerbungsunterlagen (nur für Berufstätige) gibt es bei
InWEnt – Internationale Weiterbildung und Entwicklung gGmbH,
Abteilung Amerika – PPP
Friedrich-Ebert-Allee 40
53113 Bonn
Telefon: 0228-44-60 1339
e-mail: usappp@inwent.org

Weitere Informationen über das Parlamentarische Patenschaftsprogramm gibt es auch unter www.inwent.org/usappp und www.bundestag.de/ppp



Hintergrund:
1983 wurde das auf Gegenseitigkeit angelegte Parlamentarische
Patenschafts-Programm gemeinsam vom US-Kongress und dem Deutschen
Bundestag beschlossen. Ziel dieses Austausches ist das Kennenlernen der
historischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklung des
anderen Landes und eine Vertiefung der deutsch-amerikanischen
Beziehungen. Abgeordnete des Bundestages und Mitglieder des
amerikanischen Kongresses übernehmen für die Dauer des Aufenthaltes die
Patenschaft für die Teilnehmer und Teilnehmerinnen.

 

Homepage SPD Bezirk Oberpfalz

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.